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Bank-Austria-Mutter Unicredit: Nach Milliardenverlust soll 2021 wieder besser werden

Offenbar wurden Altlasten aus der Bilanz entfernt, um dem neuen Chef den Start zu erleichtern.

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Die italienische Bank-Austria-Mutter Unicredit rechnet nach einem Milliardenverlust im von Corona geprägten Jahr wieder mit besseren Geschäften. 2020 fiel inklusive aller Kosten für den Konzernumbau und Abschreibungen ein Verlust von knapp 2,8 Milliarden Euro an nach einem Gewinn von 3,4 Milliarden Euro im Vorjahr, wie die Bank am Mittwochabend in Mailand mitteilte.

Der höher als von Analysten erwartet ausgefallene Verlust könnte auch mit dem anstehenden Chefwechsel zu tun haben. Der bisherige Chef Jean Pierre Mustier, der die Bank nach der Finanzkrise saniert hatte, hatte im Dezember seinen Rückzug mit April angekündigt. Jetzt wurde bekannt, dass er die Bank bereits jetzt verlässt.

Seit kurzem steht mit Andrea Orcel auch sein Nachfolger fest. Vor einem Wechsel an der Konzernspitze ist es durchaus üblich, dass Altlasten aus der Bilanz beseitigt werden, um dem neuen Konzernlenker den Start zu erleichtern. Möglich ist dies zum Beispiel mit Abschreibungen.

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