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Warnung vor GräbenFalkensteiner-CEO: „Wir brauchen in Europa absolute Reisefreiheit“

Otmar Michaeler, Chef der Falkensteiner-Michaeler Tourism Group mit 31 Hotels in sieben Staaten, warnt vor neuen Gräben inmitten Europas – und fehlender Disziplin.

Falkensteiner-CEO Otmar Michaeler warnt vor populistischen Appellen der Politik: „Nachwehen in Europa“ © Konitsch
 

Sie sind in sieben europäischen Ländern mit 31 Betrieben aktiv: Kroatien, Italien, Serbien, Montenegro, Tschechien, Slowakei und Österreich. Wie schlägt sich Österreich im Kampf gegen die Krise aus der Sicht eines Touristikers?
OTMAR MICHAELER: Jedes Land hat seine Eigenheiten. Deutschland und Österreich haben gute Arbeit gemacht im Umgang mit Covid und der Krise – ich hatte den Eindruck, dass die Bundesregierung in Wien eine klare Strategie hatte, wie man die Wirtschaft weiterbringen will. Deswegen läuft es in Österreich in einigen Destinationen ganz gut. Sehr stark leidet jedoch die Stadthotellerie. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Kommentare (9)

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Morioka
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Es spräche absolut nichts gegen 'absolute Reisefreiheit' ...

wenn das berühmte Wörtchen wenn nicht wäre. Leider verhält sich nur ein unwesentlicher Teil der Menschen - egal welcher Länder dieser Erde - vernünftig, hält Abstand, trifft, so möglich, hygienische Massnahmen um einer Ansteckung vorzubeugen.

Leider überwiegt die Mehrheit, die sich eben so nicht verhält; Im Eigenen Land nicht, im Ausland noch weniger. Diese sind zu verurteilen, auszugrenzen, um vor den Folgen der Verantwortungslosigkeit geschützt zu sein ...

Neidvoll fällt der Blick auf Neuseeland; Diese lebten eigentlich auch von Touristen, sie schotten sich jedoch weiter ab, erlauben die Einreise nur in Ausnahmefällen, sind geschützt. Vom Rest der Welt, wo, weil der Tourismus ja so lebensnotwendig ist, müssen die Massen dann auf Destinationen ausweichen, wo sie es zum Exzess treiben können; Mallorca oder wo auch immer.

Deshalb wäre es besser, Grenzen für unbeschränkten Reiseverkehr dicht, als alles Auf und dann - in Konsequenz von zwei Seiten den Virus einzuschleppen: ausländische Gäste mit zT. fragwürdigen Zertifikaten, und den Heimkehrern, die nicht in Quarantäne müssen. Aus vielen Ländern darf gar ohne Nachweis eingereist werden ... Unverantwortlich;

Das Meer wäre im nächsten Jahr auch noch da, der Himalaya, der wohl bald auch wieder zugemüllt wird, von Freizeit-Bergsteigern, auch. Aber Bitte, man kann/darf ja Niemanden des Glücks berauben, da sei man ja spinnert, solle sich Zuhaus eingraben ... Möge den Hedonisten und Freiheitsliebenden das Virus gnädig sein.

fans61
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Zu unserer Freiheit gehört selbstverständlich auch die Reisefreiheit.

Und alle die sich einschränken lassen wollen können ohnhin daheim bleiben, auch ohne Verordnungen.

lieschenmueller
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Selbstverständlich war vieles,

dann kam Corona - und blieb!

fans61
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Zu unserer Freiheit gehört selbstverständlich auch die Reisefreiheit.

Und alle die sich einschränken lassen wollen können ohnhin daheim bleiben, auch ohne Verordnungen.

pesosope
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Wie dämlich kann ein Mensch sein, nur um sein eigenes Unternehmen finanziell zu unterstützen?

Von skrupellos ganz zu schweigen

unfassbar
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....Ja unbedingte Reisefreiheit...!!!

...die es dann haufenweise erwischt, werden
wohl nicht gerade diese Manager sein....
Verrückte Idee !

lieschenmueller
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Rauchen ist gesund,

gezeichnet Doktor Marlboro!

altbayer
3
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Disziplin

Die Disziplin fehlte in St.Wolfgang nicht bei den Urlaubern, sondern beim Personal.
Vielleicht auch an den überfüllten Personalzimmern?

Patriot
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Genau die, die absolute Reisefreiheit, brauchen wir angesichts Corona NICHT!

Im Gegenteil! Reisen in und aus Ländern, in denen das Virus stärker verbreitet ist, als bei uns, sollten rigoros unterbunden werden!