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Interview: Christoph BoschanDer grüne Hype ist dem Börsen-Boss zu einseitig

Christoph Boschan, Chef der Wiener Börse, ist glücklich mit der neuen Regierung. Die will Aktienkauf aus der Elite- oder Spekulanten-Ecke holen. Auch mit einer Steuerbefreiung, die an eine Behaltefrist gekoppelt ist.

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INTERVIEW CHRISTOPH BOSCHAN
INTERVIEW CHRISTOPH BOSCHAN © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Vor ein paar Tagen hat Gernot Blümel Sie besucht. So schnell war noch kein neuer Finanzminister in der Wiener Börse, oder?
Christoph Boschan: Endlich hat sich seit x-Jahren ein Minister hingestellt und ganz klar gesagt, diese Regierung will, dass breitere Bevölkerungskreise am Kapitalmarkt teilnehmen.

Kommentare (9)

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UHBP
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Das Wichtigste für die Banken ist,

dass die "Spielbanken" nicht vom Rest getrennt werden.
Wie wir 2008 gesehen haben, ist es für die Banken lebensnotwendig, dass mit den Einlagen des "kleinen" Mannes spekulieren werden kann und dass das nicht getrennt wird. Sonst könnte jemand auf die Idee kommen, dass, wenn Banken Aktienverluste machen, sie für diese noch selber aufkommen müssen. Solange aber die Spareinlagen der Menschen im selben Bankensystem sind, wird die Regierung/der Steuerzahler die Schulden der Spielbanken übernehmen (müssen).
HYPO hätte den Banken (Raika und Co.) Milliarden gekostet – durch die „Notverstaatlichung“, hat es dem Steuerzahler Milliarden gekostet und der damalige Finanzminister Pröll ist jetzt wo? (Natürlich gibt es da keinen Zusammenhang)
Das Sprichwort: Schulden verstaatlichen, Gewinne privatisieren, gilt natürlich mehr denn je, vor allem für die Banksterpartei.

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melahide
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Hm? Moment?

Er will, dass Menschen von der Kest befreit werden, wenn sie die Aktien 1 Jahr halten?
Oida! Was is denn das? Einkünfte aus Kapital sollte gleich hoch besteuert werden wie Kapital aus Arbeit. Wenn ich sag: „Lohnsteuerbefreiung für alle die länger als 1 Jahr bei ihrer Firma bleiben“ würd ma denken I spinn!

Bald haben wir es wieder. Zinsen gibt es nicht, Kredite werden einem hinterher geschmissen. Nehmen wir uns Kredite, investieren das in Aktien, mit den Gewinnen zahlen wir die Kredite zurück. Crash, alles weg! Und dann: Oops!

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Hausberger
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Bildung für die Schule, oder für das Leben?


Vielleicht wäre eine gewisse Finanzbildung im Schulsystem gar nicht sooooo schlecht? Aber die Schwarzen wollen es wegen der Banksterlobby nicht und für die Roten war Geld immer „Pfui“! Dann halt doch die Jugend „verschulden lassen“ und die Vermögenden in sauteure Investment und Versicherungsprodukte treiben (lassen)!!

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Hausberger
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Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair


hat doch vor ein paar Jahren eine teure Studie zum Thema der „Finanz- und Wirtschaftsbildung“ in Kärnten gemacht!......und??.....wie aussagekräftig waren die Ergebnisse??....oder, war es so sorgfältig gemacht, dass gar keine „sinnvolle und zuverlässige“ Rückmeldung kam?? Rohrkrepierer?? Die Hypo läßt grüßen!!

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Hausberger
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@Wiener Börse!

Solange die Wiener Börse im überwiegenden Eigentum der Bankster und Versicherer Österreichs ist, sollte man sich vor dem glatten Wiener Parkett tunlichst in Acht nehmen! Besser international auf günstige Produkte (INDEXFONDS!!) oder viele Einzelaktien und Gold aufteilen!!

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pescador
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.

Und solche "Experten" sollen also Finanzwissen vermitteln.....

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pescador
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Aktienkauf aus der Elite- oder Spekulanten-Ecke holen

Dafür braucht es Finanzbildung. Derzeit kann das Lehrpersonal diese Bildung aber nicht vermitteln, weil die meisten Lehrer selbst keine Ahnung von der Finanzwirtschaft haben.

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Hausberger
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@Wiener Börse!

War bei einer Lehrerfortbildung zu diesem Thema und was würde empfohlen?
Richtig, sauteure Inestmentfonds und -zertifikate der österreichischen Bankster!

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pescador
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Mit dieser Einstellung soll Finanzbildung betrieben werden? Na dann gute Nacht.....

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