Das Ergebnisplus von 18,8 Prozent auf 123,6 Millionen Euro im dritten Quartal fiel damit stärker aus als von Analysten erwartet. Die Umsatzerlöse legten um 3,4 Prozent auf 1,152 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn (Ebit) stieg um 7,2 Prozent auf 202,0 Mio. Euro, teilte die Telekom Austria mit.

"Für das Gesamtjahr sehen wir uns mit dieser operativen Performance und unserer Wachstumsstrategie weiterhin auf einem guten Weg und bestätigen auch unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2019", erklärte Vorstandschef Thomas Arnoldner in der Aussendung.

Nach neun Monaten hält das unter der Marke "A1" auftretenden Telekom-Unternehmen bei einem Umsatz von 3,36 Milliarden Euro - das ist ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018. Für das Gesamtjahr geht das Management unverändert von einem Umsatzwachstum von rund zwei Prozent aus. Den Aktionären stellt man für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 0,21 Euro je Aktie in Aussicht.

Österreich-Geschäft legt ebenfalls zu

In Österreich nahmen die Umsatzerlöse im dritten Quartal um 0,8 Prozent zu. Dies sei insbesondere auf höhere Erlöse aus Dienstleistungen sowie höhere Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zurückzuführen, durch die niedrigere Erlöse aus Festnetzdienstleistungen im Privatkundengeschäft und niedrigere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert worden seien, hieß in dem Quartalsbericht zum Heimatmarkt.

Die Telekom verwies dazu auch auf Preiserhöhungen im Österreich-Geschäft. So seien die Preise für neue Kunden im hochwertigen Mobilfunksegment und im Jugendsegment im Februar 2019 um 2 bzw. 1 Euro erhöht worden. Auch die Aktivierungsgebühr und die jährliche Servicegebühr wurden demnach angehoben. Darüber hinaus sei seit dem 1. April 2019 eine Indexierung von 2,0 Prozent für bestehende Kunden sowohl im hochwertigen Mobilfunkgeschäft (einschließlich mobilen WLAN-Routern) als auch für Teile des Festnetzgeschäftes in Kraft.