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Vom eigenen Ehemann gekündigtWirt musste Kellnerin 36 Wochen Urlaub nachzahlen

Arbeiterkammer holte 14.000 Euro für Kellnerin, Wirt musste 36 Wochen Urlaub nachbezahlen.

© (c) MNStudio - stock.adobe.com (irina)
 

In einem Rosenkrieg, der auch arbeitsrechtliche Konsequenzen mit sich gebracht hatte, hat die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) nach Angaben vom Montag für eine Kellnerin 14.000 Euro an Nachzahlungen erreicht. Die Frau hatte im Gasthaus ihres Ehemannes gearbeitet und war während der Scheidung gekündigt worden. Dabei sollte sie mit einem Kleinbetrag abgespeist werden.

Hohe Nachzahlung

"Letztlich musste der Wirt seiner Frau 36 Wochen Urlaub nachbezahlen", informierte AK NÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Zwölf Jahre lang hatte die Kellnerin im Gasthaus ihres Mannes gearbeitet und Jahr für Jahr, gemeinsam mit ihm, nur zwei Wochen Urlaub konsumiert. "Das muss er gewusst haben, als er sie bei der Trennung kündigte. Er versuchte, sie mit 1700 Euro für den entgangenen Urlaub abzuspeisen", teilte die AKNÖ mit.

Kommentare (12)

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SoundofThunder
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😏

Red‘ma über die Zwangsmitgliedschaft bei der AK!! Wo san’s denn,die Blürkisen Hetzer? Schweigen im Walde?

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Balrog206
9
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Sound

Ohne Zwang geht anscheint nix stimmt’s !

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selbstdenker70
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..

Typisch. Was mischt sich die AK bei einem Scheidungsstreit ein? Ein Ehepaar wird kaum eine Urlaubskartei führen, noch Stundenaufzeichnungen haben usw. Ehepaare stehen natürlich "immer" im Betrieb. Später kommen, früher gehen, einkaufen fahren usw gibt es ja nicht. Lebensmittel, Mittagessen, Putzmittel, WC Artikel usw werden natürlich auch strikt in Privat und Firma getrennt. Die neue Sitzgarnitur fürs Lokal steht dann plötzlich zuhause und privat wurden wahrscheinlich noch nie Lebensmittel gekauft. Usw usw. In solchen Betrieben verschwimmt Betrieb und Privat total. Solche Forderungen sollten daher zuerst von den Anwälten in der Scheidung abgeklärt werden und nicht von einer Arbeiterkammer.

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goldnas
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Arbeitsrecht

Das ist eben Arbeitsrecht. Kann man ja nachlesen.

Das Dienstverhältnis hat Vorrang vor der ehelichten Beistandspflicht. Gibt es kein Dienstverhältnis -- kein Dienstvertrag -- gibt es im Scheidungsfall eine andere Verjährungsfrist §1486a ABGB. Verjährung 6 Jahre für Ansprüche.

Er hat also keinen Vertrag gemacht. SSK. Sonst wären es 3.

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lombok
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Das Problem ist aber noch ein anderes:

Jeder Scheidungsanwalt einer Frau wird ihr nahelegen, dass sie doch Anspruch auf "Mitwirkung im Erwerb hat". Und dann wird er derart übertreiben, dass man letztlich mit der Hälfte des Übertriebenen wunderbar aussteigt und dem Exmann das Geld rauszieht. Das sind leider ganz normale Handlungen, wenn es zu einem Rosenkrieg kommt - nichts kann nachgewiesen werden und dennoch einigt man sich irgendwann in der Mitte, damit das Spiel endlich ein Ende nimmt und die Frau hat, was sie wollte. Ob das in diesem Fall jedoch so war, möchte ich natürlich nicht behaupten ... Aber ich nehme an, die beiden haben als Ehepaar gemeinsam gearbeitet und gemeinsam gelebt und Geld ausgegeben. Somit haben derartige Nachforderungen meist ein negativen faden Beigeschmack.

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erstdenkendannsprechen
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wie auch immer - arbeitsrecht ist arbeitsrecht.

und wenn beide "gemeinsam gelebt und gearbeitet" haben, dann haben sie wohl gemeinsam auf den urlaub zugunsten des betriebes verzichtet - der dem mann gehört. dh der mann ist der alleinige (finanzielle) nutznieser des urlaubsverzichts seiner frau und das geht wohl auch nicht. da würde ich mir als der lokalbesitzer von selbst schäbig vorkommen. was recht ist, soll recht sein.

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erstdenkendannsprechen
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wie auch immer - arbeitsrecht ist arbeitsrecht.

und wenn beide "gemeinsam gelebt und gearbeitet" haben, dann haben sie wohl gemeinsam auf den urlaub zugunsten des betriebes verzichtet - der dem mann gehört. dh der mann ist der alleinige (finanzielle) nutznieser des urlaubsverzichts seiner frau und das geht wohl auch nicht. da würde ich mir als der lokalbesitzer von selbst schäbig vorkommen. was recht ist, soll recht sein.

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tenke
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"Das muss er gewusst haben, als er ..."

Ja, möglicherweise, unter Umständen.

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cockpit
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Urlaub verjährt nach 3 Jahren

So ganz kann diese Schlagzeile nicht stimmen

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goldnas
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Nope 6 Jahre da offenbar kein Dienstvertrag vorlag.

:-)

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goldnas
2
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6 Jahre

In diesem Fall nach 6 Jahren.
:-)

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hermannsteinacher
4
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Das Arbeitsgericht

wird schon wissen, welche Nachzahlung gebührt.

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