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KryptowährungDramatischer Absturz: Bitcoin unter 3300 Dollar gefallen

Die Talfahrt von Bitcoin geht weiter. Die Cyber-Devise verlor am Freitag 8,4 Prozent und war mit 3291,52 Dollar so billig wie zuletzt vor 15 Monaten.

© (c) APA/AFP/JACK GUEZ (JACK GUEZ)
 

Ein Grund für den anhaltenden Ausverkauf sei die Enttäuschung über die Verzögerungen bei der Zulassung von Bitcoin-ETFs, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. Als aktueller Dämpfer für die bereits angeschlagene Stimmung im Kryptomarkt dient ein Entscheid der US-Aufsichtsbehörden, die Zulassungsentscheid für einen weiteren Bitcoin-Anlagefonds zu verschieben.

Die ursprünglichen Hoffnungen vieler Anleger, dass noch viel institutionelles Geld in den Kryptomarkt fliessen könnte, würden mit solchen Entscheiden immer wieder zurückgebunden, sagte Daniel Egger, Chefstratege der Falcon Private Bank, gegenüber AWP. Die US-Aufsichtsbehörde SEC hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der Zulassungsentscheid über den Bitcoin-ETF des Investmentmanagers VanEck auf Ende Februar 2019 verschoben wurde.

Ausverkauf

Vor einer Woche notierte Bitcoin noch knapp über 4000 Dollar, zu Jahresbeginn bei rund 14.000 Dollar notiert. Auch weitere Kryptowährungen verzeichnen heftige Verluste. So notiert die Kryptowährung Ether, die Anfang 2018 noch mehr als 1000 Dollar gekostet hatte, nun Freitagmittag noch bei 85 Dollar.

Generell laufe das Momentum am Markt derzeit gegen die Anlageklasse der Kryptowährungen, meinte Egger. Mit den sinkenden Notierungen verkauften wohl auch immer mehr Langfrist-Anleger ihre Bitcoins, um überhaupt noch einen Kursgewinn zu realisieren. Zudem habe der heftige Streit im Zusammenhang mit der Aufspaltung der Kryptowährung "Bitcoin Cash" viel Vertrauen zerstört.

Die Experten der Falcon Private Bank sehen nun eine Unterstützung im Markt für den Bitcoin-Kurs im Bereich zwischen 2.800 bis 2.900 Dollar. Das sei der Bereich, aus dem die Kryptowährung im August 2017 "ausgebrochen" und in einem Sturmlauf bis Jahresende fast gegen 20.000 Dollar gestiegen war, erinnerte Egger. Sollte der Bitcoin unter 2.800 Dollar fallen, gäbe es allerdings noch einmal ein deutliches Verlustpotenzial.

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Genesis
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Selbst schuld

JEDER seriöse Bankexperte hat immer vor BITCOINS gewarnt. Wenn sich Leute in ihrer Gier diesen Dreck trotzdem zugelegt haben kann ihnen keiner mehr helfen. WIRKLICH SELBER SCHULD !

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ichbindermeinung
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so was von out u. nicht mehr in

diese Kunstwährung ist einfach nicht mehr in sondern so was von out. Der Markt regelt alles selbst

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Elli123
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Absturz

Wenn sie 1 Euro kostet, schlag ich zu!!!

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the_critic
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Bessere Idee

Sehen Sie sich lieber die Alternativen zu Bitcoin an.

Bitcoin ist nur so populär, weil es der erste Coin auf Basis der Blockchain ist. Aber die Ausgestaltung (Stichwort Blocksize, Mining-Kosten) hat sich als träge und teuer erwiesen. D.h. wenn Bitcoin erstmal bei der 1 Euro angelangt ist - was defacto der Fall ist, wenn niemand mehr dem Coin vertraut - dann können Sie davon ausgehen, dass selbst dann ein Investment darin hinausgeworfenes Geld ist.

Also mein Fazit: Sehen Sie sich nach einem Coin um, der effizienter ausgestaltet ist, bestenfalls bereits starke Partner hat, die damit Projekte am Laufen haben, und der noch billig - am besten weit unter einem 1 Euro - zu haben ist. Das Wort Risiko in Risikoinvestment bleibt natürlich bei allen Coins bestehen, allerdings immer noch besser als auf einen Coin zu setzen, der auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt ist.

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gerbur
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@the_critic

Sehe ich auch so! Ich habe mich allerdings schon länger nicht mehr dafür interessiert. Um den bitcoin ist es eigentlich schade, er ist zu einem substanzlosen Spekulationsobjekt verkommen, das letztendlich scheitern wird, weil die mining Kosten zu hoch sind. IOTA und Co könnten erfolgreich sein, weil letztendlich nur Verrechnungseinheiten und damit weniger anfällig für abartige Kursschwankungen sind.

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