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Austrian Start-up-MonitorStart-up-Szene: Kärnten hinter Wien auf Platz 2

Bezogen auf die Größe beweist sich Kärnten als guter Boden für Gründer. Und das unter besonders schwierigen Rahmenbedingungen.

Symbolfoto © APA/EPA/Anthony Turner
 

Mit der Präsentation des „1. Austrian Start-up-Monitors“ wurde eine erste solide Datenbasis zur Gründer-Szene geschaffen. Mehr als 1500 Start-up-Gründungen von 2004 bis 2017 flossen in den Monitor ein. Wenig überraschend: Jedes zweite Start-up der vergangenen 13 Jahre wurde in Wien gegründet (51 Prozent), dahinter folgen Steiermark und Oberösterreich (je 12 Prozent), Niederösterreich (7 Prozent) und Kärnten (6 Prozent). Bezogen auf die Bevölkerung eines Bundeslandes zeigt die Auswertung ein anderes Bild: Kärnten platziert sich im Ländervergleich an zweiter Stelle, noch vor der Steiermark und Oberösterreich und deutlich vor Ländern wie Tirol, Niederösterreich oder Salzburg (siehe Grafik).

Innovationsexperte Erich Schwarz, Dekan der Wirtschaftsfakultät der Uni Klagenfurt, freut das Ergebnis der Analyse: „Gerade weil wir in Kärnten eine wesentlich schwierigere Ausgangssituation haben – weniger Technikstudierende, weniger starke Unternehmenspartner“, aber auch kaum Business-Angels und Finanzierungsfonds für Start-ups. „Eine erhebliche Zahl kommt aus dem universitären Umfeld“, so Schwarz, der auf Aushängeschilder wie etwa ilogs, Xamoom, Bitmovin, Trinitec, Augmensys oder Symvaro verweist, einige davon im Gründerzentrum „Build!“ groß geworden.

Das Durchschnittsalter bei einer Gründung beträgt 36,6 Jahre, mehr als 20 Prozent der Gründer sind über 45, das Gros ist jünger als 40. Drei Viertel der österreichischen Gründer haben einen Uni-Abschluss. Acht Mitarbeiter zählt eine Belegschaft im Schnitt, 90 Prozent der Gründer planen Neueinstellungen. Ihre Jahresumsätze haben Start-ups im vergangenen Jahr im Schnitt verdoppelt.

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