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Kein Futter mehrWegen der Hitze: Bauern müssen ihr Vieh verkaufen

In Teilen Oberösterreichs wie dem Innviertel, dem Zentralraum und dem Mühlviertel gibt es kein Tierfutter mehr. Es kam bereits zu ersten Viehverkäufen.

Trockenheit in Koeln
Es gibt es absolut kein Futter mehr © APA/dpa/Oliver Berg
 

Oberösterreich zählt zu jenem Bundesland, in dem wegen der Trockenheit und Hitze die Schäden in der Landwirtschaft beträchtlich sind. Vor allem das Grünland sei betroffen, sagte der oberösterreichische Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker am Montag in Linz. Im Innviertel, dem Zentralraum und in Teilen des Mühlviertels "gibt es absolut kein Futter mehr", es kam bereits zu "ersten Viehverkäufen".

"Erstmals Komplettausfall"

Schon beim zweiten Schnitt sei in den betroffenen Regionen der Ertrag um die Hälfte weniger als normal ausgefallen. "Der dritte Schnitt ist komplett ausgefallen" , sagte Reisecker in der Pressekonferenz. Das sei erstmals in Oberösterreich. Für die Bauern bedeute dies, dass sie wegen der Futterknappheit das Vieh früher von den Almen in den Heimbetrieb treiben, doch auch dort fehle Futter. "Der Feldfutteranbau am Acker wächst wegen der Trockenheit auch nicht", beschreibt der LK-Präsident die derzeitige Situation. Daher hätten Landwirte begonnen, ihr Vieh zu verkaufen.

Wildschweine breiten sich aus

Im Süden von Oberösterreich, wo sich drei Viertel der Almen befinden, ist die Situation hingegen nicht so dramatisch. Immer wieder gehen Gewitter nieder, so dass es keine Wasserknappheit gebe, meinte der Obmann des OÖ Almvereins, Johann Feßl. Allerdings würden auch die Hochalmen klimatische Veränderungen zu spüren bekommen. So hätten vergangene warme Winter dazu geführt, dass sich Wildscheine dort ausbreiten. Normalerweise könnten die Tiere mit den kurzen Beinen nicht in den höheren Regionen überwintern, da sie im Schnee stecken bleiben. Doch die Schneearmut hätte dies in den vergangenen Jahren möglich gemacht. Und Wildschweine durchwühlten große Flächen und richten auf den Almen enorme Schäden an, macht Feßl auf eine neue Problematik aufmerksam.

Kommentare (13)

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SoundofThunder
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Wer ist jetzt der Landwirtschaftsminister?

Die Schwarzen lassen ihre eigene Urklientel im Stich!! Es lebe die IV!!

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Balrog206
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Vielleicht

sollte der Ögb einspringen , die wollen ja auch was am Tisch haben 😉😂 😂

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SoundofThunder
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🤔

Eher der FCG!

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checker43
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Das kann nicht sein

Die Klimawandelskeptiker sagten doch, dass wärmer besser ist. Sonst hätte man die angeblich noch höheren Temperaturen im Mittelalter nicht als Optimum bezeichnet. Freuen wir uns auf noch ein paar Grad Klimaerwärmung bis wir dieses Optimum wieder haben. Die Felder werden ergrünen und Rekordernten eingefahren werden.

Oder haben sich die geirrt?

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Zapfenstreich
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checker43.......

sag das dem großen Zampano in Amerika

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checker43
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Zapfenstreich

Da gibt es bei uns genug Leute, die so denken.

PS: Der Beitrag war Ironie, falls sie nicht erkannt wurde.

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masterplan2k12
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Bei uns

in Kärnten haben viele Bauern Heu und Silage im überfluss, kann man sich da nicht irgendwie zusammenreden und Gemeinschaftstransporte organisieren?

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NLoSt
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Ja mei

Wenn der Bauer an sich nicht so gierig wär...wird wohl ein frommer Wunsch bleiben

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erstdenkendannsprechen
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wird ja eh gemacht

das geht über die Genossenschaften. Nur ist das halt auch nicht gratis, weil der futterpreis zumindest die bringungs-und transportieren decken muss

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homerjsimpson
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Wir alle müssen uns auf den Klimawandel einstellen...

.. und das trifft auch die Landwirtschaft. Wasserintensive Bewirtschaftung wird nicht mehr überall sinnvoll sein oder gar möglich.

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Planck
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Nein.

Nicht "einstellen".
Etwas dagegen unternehmen.

Wir verbrennen den Planeten, und wie ein Frosch im Wasser, das man langsam erhitzt, bleiben wir drin.

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Lodengrün
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Was sagt Herr Strache

„Das muss man differenziert sehen. Der Klimawandel ist periodisch zu sehen und nicht vom Menschen, also mechanisch verursacht“. Und wenn er es sagt wird es wohl stimmen. Immerhin ist er unser Vizekanzler der einzig beim Rechnen, wie Herr VdB bewiesen hat, Defizite aufweist.

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Planck
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Naja,

der eiserne Heinrich findet auch Kornkreise interessant und bezahlt seine Wahrsagerin nicht.
Der hat unter Garantie mehr als ein Defizit *gg

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