AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

NovelleSo wird Crowdfunding erleichtert

Die Regierung hat die Novellierung des Crowdfunding-Gesetzes beschlossen. Bis zu 250.000 Euro besteht keine Prospektpflicht mehr.

Symbolbild
Symbolbild © lemontreeimages - Fotolia
 

Firmen haben es künftig leichter, sich über Crowdfunding oder Crowdinvesting zu finanzieren. Die Regierung hat am Mittwoch eine Lockerung bei den Informationspflichten beschlossen und dafür neue Schwellenwerte festgelegt. Bis 250.000 Euro bestehen nun gar keine Informationspflichten mehr, gab Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) bekannt.

Früher lag die Schwelle schon bei 100.000 Euro. "Durch die Ausweitung der Schwellenwerte erleichtern wir die Kapitalisierung unserer Unternehmen und bauen bürokratische Hürden ab", so Schramböck. Die Regierung hat die Novellierung des Alternativfinanzierungsgesetzes (AltFG) heute im Ministerrat beschlossen.

Vereinfachtes Prospekt

Zwischen 250.000 und weniger als 2,0 Millionen Euro ist sowohl für Wertpapiere als auch für Veranlagungen das Informationsblatt nach AltFG zu erstellen. Eine Ausnahme besteht für Veranlagungen, deren aushaftender Betrag binnen sieben Jahren fünf Millionen Euro übersteigt. Solche unterliegen der Prospektpflicht gemäß Kapitalmarktgesetz (KMG).

Bei Emissionen zwischen zwei und weniger als fünf Millionen Euro wird in Zukunft ein vereinfachtes Prospekt verlangt. Ab einem Emissionsvolumen von fünf Millionen Euro ist der volle Kapitalmarktprospekt notwendig.

Das Limit für Anleger in der Höhe von 5.000 Euro, samt der Möglichkeit für höhere Investitionen, bleibe aus Anlegerschutzgründen erhalten, heißt es.

Seit Bestehen der österreichischen Crowdinvesting-Plattformen im Jahr 2013 wurden insgesamt 53,7 Millionen Euro für 199 Projekte eingesammelt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.