"Wir wollen ein führendes Innovationsland sein, dafür brauchen wir mehr Unternehmensgründungen und müssen schneller von der wissenschaftlichen Idee zur Anwendung kommen. Mit diesem Preis zeichnen wir herausragende Forschungsleistungen und innovative Produktideen aus und fördern Entrepreneurship an Universitäten und Forschungseinrichtungen", erklärte Staatssekretär Harald Mahrer bei der erstmaligen Verleihung des Österreichischen Gründerpreises Phönix durch aws, fgg und IV.  Der Phönix 2016 unterstützt Start-ups, Spin-offs und die Entwicklung von Prototypen durch die Auszeichnung von wirtschaftlich erfolgreich umgesetzten Forschungs- und Entwicklungsergebnissen. Die Preise sind pro Kategorie mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Die Sieger in den fünf Kategorien:

Sieger Kategorie Spin-off: bitmovin GmbH, Klagenfurt. bitmovin wurde als Spin-off der Alpen Adria Universität  Klagenfurt gegründet. Das Unternehmen bietet die weltweit leistungsfähigsten Produkte für hocheffizientes Streaming und Bereitstellen von Multimediadaten über das Internet. Das Portfolio von bitmovin umfasst u.a. den weltweit schnellsten cloudbasierten Encoding- und Streaming-Dienst.

Sieger Kategorie Business: Speech Code Produktsicherheits GmbH. Das Wiener Start-up  hat einen zweidimensionalen, farbigen Datencode mit der weltweit größten Speicherkapazität entwickelt. Dieses neuartige Informationsmedium bietet unterschiedlichste barrierefreie Anwendungsfelder als "Audio Guide", von der sprechenden Packungsbeilage bis hin zum Leitsystem in Amtsgebäuden.

Sieger Kategorie Frauen: Barbara Operschall, CEO Speech Code. Um die Potentiale von Frauen im Bereich Forschung und Entrepreneurship speziell zu fördern, wurde auch ein eigener Phönix in der Kategorie "Frauen" vergeben. Dieser Preis ging 2016 an Barbara Operschall, die als Geschäftsführerin die Geschicke der erfolgreichen Speech Code Produktsicherheits GmbH leitet.

Sieger Kategorie Start-up International: Robo Technologies GmbH, Wien. Der multimediale Roboterbausatz "Robo Wunderkind" ermöglicht Kinder spielerisch die Welt der Robotik und den Spaß an moderner Technologie zu entdecken. So wird gleichzeitig auch eine wichtige Basis für künftige Qualifikationen in den sogenannten MINT-Fächern geschaffen.

Sieger Kategorie Prototyp: MacroArray Diagnostics GmbH. Das Wiener Biotech-Unternehmen  hat einen Prototyp für einen Multi-Parameter Allergietest entwickelt. Dieses neuartige Testsystem ermöglicht erstmals die Kombination klassischer Diagnose mit Allergenextrakten sowie modernster molekularer Diagnostik. Im Vergleich zu bestehenden Testsystemen ist es dadurch möglich, kostengünstig für jeden Patienten im ersten Schritt ein vollständiges und richtiges Allergieprofil zu erstellen, welches im weiteren Evidenz-basierte und individuelle Behandlung ermöglicht.

Die prämierten Projekte seien herausragende Beispiele für heimische Innovationskraft, betonte Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, anlässlich der Verleihung des Phönix 2016 im Haus der Industrie.