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Kosmek aus JapanJapanischer High Tech-Produzent "spannt " sich von Klagenfurt aus nach ganz Europa

Kosmek aus Osaka produziert auf Mikrometer genau arbeitende High Tech-Werkzeuge für die Industrie. Das Europa-Geschäft wächst in weitaus größeren Schritten - und wird von Klagenfurt aus gesteuert.

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Patrick Plamenig, Geschäftsführer von Kosmek Europe (rechts) und Dietmar Bahn (Anger Machining) mit einem Nullpunkt-Spannsystem von Kosmek © Wakolbinger/KK
 

1986 wurde die Kosmek LTD in Osaka gegründet. Sie entwickelt und fertigt so genannte Nullpunkt-Spannsysteme, die in der Automobilindustrie und im Maschinenbau zum Einsatz kommen. Nullpunkt-Spannsysteme sind so etwas wie High-Tech-Klemmen zum flexiblen Spannen von Bauteilen. Das japanische Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern - mit 500 Mitarbeitern und 300 Millionen Euro Jahresumsatz. Zwei Drittel davon werden im Export erwirtschaftet, der immer wichtiger wird. Gesteuert wird das Europageschäft von Klagenfurt aus. Die Kosmek Europa GmbH hat ihren Sitz am Schleppeplatz.
„Unser Nullpunkt-Spannsystem VS spannt alleine durch Federkraft. Das bringt höchste Stabilität und Effizienz“, sagt Patrick Plamenig, Geschäftsführer von Kosmek Europe. Seinen Technologievorsprung hat Kosmek durch 360 Patente abgesichert. „Wir können eine Wiederholgenauigkeit von drei Mikrometer für mindestens eine Million Zyklen garantieren – ohne Wartung. Wir wissen, dass unser Nullpunktspannsystem bei Nissan auch nach über sieben Millionen Lastwechsel noch immer im Einsatz ist“, so Plamenig. Mikrometer, das sind Millionstel Meter bzw. Tausendstel Millimeter.

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