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Mitarbeiter entlassenUS-Behörde wirft Tesla wiederholte arbeitsrechtliche Verstöße vor

Tesla müsse den Mann für jegliche Einkommensverluste entschädigen und anbieten, ihn wieder einzustellen.

© AFP
 

Der US-Elektroautobauer Tesla ist wegen eines Anti-Gewerkschaft-Tweets seines Chefs Elon Musk und anderer arbeitsrechtlicher Verstöße in den USA zur Rechenschaft gezogen worden. Die Arbeitnehmerschutzbehörde National Labor Relations Board NLRB stufte in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Urteil unter anderem die Entlassung eines Mitarbeiters als illegal ein, der sich für die Gründung einer Gewerkschaft eingesetzt hatte.

Tesla müsse den Mann für jegliche Einkommensverluste entschädigen und anbieten, ihn wieder einzustellen. Zudem ordnete die Behörde an, dass Musk einen Tweet aus dem Jahr 2018 löscht. Darin drohte der Tesla-Chef Mitarbeitern laut NLRB unter anderem widerrechtlich damit, dass sie Aktienoptionen verlieren, wenn sie sich gewerkschaftlich vertreten lassen. Von Tesla und Musk gab es zunächst keine Stellungnahmen. Der Konzern hat Fehlverhalten bisher abgestritten.

Kommentare (4)
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dieRealität2020
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das ist bei größeren Unternehmen die Antriebsfeder gewerkschaftliche Umtriebe zu vermeiden bzw. zu verhindern. (Früher waren das 100 MItarbeiter).

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Ab einer Betriebsgröße von 200 Mitarbeitern gibt es vollständige Freistellungen für einzelne Betriebsratsmitglieder (§ 38 BetrVG). Sie sind dann für die Dauer der Amtszeit ausschließlich als Betriebsrat tätig und vollständig von ihrer beruflichen Tätigkeit befreit.

Grundsätzlich gilt: Das Betriebsratsmitglied ist Arbeitnehmer des Betriebes und somit verpflichtet, seinen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen nachzukommen. Allerdings hat die Wahrnehmung der Betriebsratsaufgaben Vorrang vor der arbeitsvertraglichen Verpflichtung.

SoundofThunder
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ZDF Frontal 21 Doku

Turbo,Tempo,Tesla. Leon Musk in Brandenburg. Tesla Giga Factory in Brandenburg. Dass die dortigen Politiker für Bewilligungen geschmiert werden ist eh überall so,auch bei uns. Dass die neue Fabrik 3,3 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen wird (30% des Trinkwassers in der Region,das werden die Anrainer zu spüren bekommen.Deren Wasserwerke warnen schon davor) bestreitet Musk. Und Gewerkschaften ist es wie bei Stronach: Verboten. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagt in der Dokumentation dass 28 Tage hintereinander 12h am Tag die Regel ist (334h zum Normaltarif - All In Vertrag) und nicht die Ausnahme. Weiters hat er sich einen Finger bei der Arbeit fast gänzlich abgetrennt ,der Finger wurde ihm im Spital wieder angenäht und weil er sich weigerte am selben Tag wieder arbeiten zu gehen (Nachtschicht) wurde ihm gekündigt.

scionescio
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@Sound: obwohl er hauptsächlich ungelernte Mitarbeiter einstellt (die miese Qualität kommt ja nicht von ungefähr), fehlen ihm noch etliche Tausend Arbeiter, weil sich die Deutschen wegen ihres Sozialsystems doch nicht so ausbeuten lassen wie die verzweifelten Amerikaner...

... bei den Ingenieuren schaut es noch schlechter aus: obwohl die Großen (VW, Daimler, BMW) ihre dritte Garnitur mit einem golden Handshake abbauen, haben die auch keine Lust für den Soziopathen zu arbeiten- durchschnittlich nach etwas mehr als zwei Jahren suchen die Mitarbeiter bei Tesla das Weite!

Balrog206
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Na

Den gehts ihm jetzt e besser wenn er gekündigt wurde ! Braucht er keine 12h Schichten mehr machen usw usw ! Tolle Geschichte !
Komisch das im Umfeld von Magna viele gute Handwerker dort hin abwandern , wen es denen dort so schlecht geht weil sie keinen Betriebsrat haben !!
Macht gleich mal weniger Unkosten wenn es keine unproduktiven zum mit erhalten gibt !