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WasserkraftKelag nimmt zwei Kraftwerke im Kosovo wieder in Betrieb

Weil Betriebsgenehmigungen ausgelaufen waren, musste die Kelag zwei Wasserkraftwerke im Kosovo im Oktober vom Netz nehmen. Jetzt gehen sie wieder in Betrieb - und tragen dazu bei, die Stromerzeugung im Kosovo von Braunkohle auf erneuerbare Energie umzustellen.

© Kelag/KK
 

Die Kelag bzw. ihr Enkel-Unternehmen KelKos nimmt die beiden Wasserkraftwerke im Kosovo - sie stehen in der Kleinstadt Decan und im benachbarten Ort Belaje - wieder in Betrieb.

Weil die befristeten Betriebsgenehmigungen ausgelaufen waren, hat die KelKos die Kraftwerke Decan und Belaje am 13. Oktober freiwillig vom Netz genommen. Nun hat die kosovarische Regulierungsbehörde die definitiven Betriebsgenehmigungen erteilt. 

„Damit sind alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, diese beiden Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen“, sagt Christian Schwarz, Geschäftsführer der Ki-Kelag International.

Noch offen ist, wann das Kraftwerk Lumbardi II wieder in Betrieb gehen kann. „Wir haben alle geforderten Unterlagen eingereicht, das Behördenverfahren ist für dieses Kraftwerk aber noch nicht abgeschlossen“, sagt Schwarz.

Immer in Betrieb gewesen ist das Kraftwerk Lumbardi I der KelKos.

Die Kraftwerke Lumbardi I, Decan und Belaje erzeugen pro Jahr rund 80 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft. Sie tragen dazu bei, die Stromerzeugung im Kosovo von Braunkohle auf erneuerbare Energie umzustellen. Wenn auch das Kraftwerk Lumbardi II wieder in Betrieb ist, steigt die Jahreserzeugung der KelKos aus Wasserkraft im Kosovo auf 100 Millionen Kilowattstunden.

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