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Nutzungszahlen steigenHome-Office führt zu Renaissance der Telefonie

Besonders am Vormittag wird wegen Corona in Österreich wieder mehr telefoniert. Der Datenverkehr zeigt: Mit der Arbeit wird früher begonnen und später aufgehört.

© Robert Kneschke - stock.adobe.co
 

Das häufigere Home-Office wegen Corona hat zu einer Renaissance der Telefonie geführt. Und zwar insbesondere am Vormittag, heißt es von  Magenta. Bei dem Mobilfunkanbieter sind die Nutzungszahlen um hundert Prozent nach oben gegangen, die Spitzenwerte werden um 10 Uhr verzeichnet.

Und auch beim Datenverkehr gibt es ein deutliches Plus am Vormittag, hier besonders in den Morgenstunden, ab 5 Uhr. Über den Tag (7 bis 16 Uhr) hat der Datentransfer um 40 Prozent zugenommen, so Zesch. Das deute darauf hin, dass mit der Arbeit früher begonnen und später aufgehört werde.

Einen Einbruch im Nutzungsverhalten gab es seit der Corona-Pandemie bei den Geschäftsreisenden, im Schnitt lag der Rückgang der Roaming-Minuten bei 80 Prozent. Besonders auffällig war das Minus im USA-Roaming.

Rund die Hälfte der Österreicher hätte die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten. Bei jenen, die es nutzten, komme die Umstellung sehr gut an. Laut einer Umfrage im Auftrag von Magenta geht es 70 Prozent privat besser, 80 Prozent finden es beruflich vorteilhaft. Wobei der Kontakt mit den Kollegen und Kunden weiterhin "klassisch" über Mails erfolgt, weniger als 40 Prozent der Befragten würden Video- und Chat-Meetings nutzen. Große Betriebe seien hier fortschrittlicher.

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