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Laut MedienberichtenWirecard Österreich soll an deutschen Investor gehen

Die Aurin Investment Group soll zum Zug kommen. Der Preis liege bei knapp vier Millionen Euro. Indessen legte Ex-Chef Braun Haftbeschwerde ein.

Wirecard-Logo auf der Grazer Wirecard-Niederlassung © APA/PETER KOLB
 

Die Österreich-Tochter des insolventen deutschen Zahlungsabwicklers Wirecard soll an die Frankfurter Private-Equity-Gesellschaft Aurin Investment Group verkauft werden, schreibt das "Handelsblatt". Der Preis liege bei knapp vier Millionen Euro, das Insolvenzgericht müsse am Dienstag noch zustimmen. Die Wiener Insolvenzverwalterin Ulla Reisch hat den Zeitungsbericht bisher aber noch nicht bestätigt. Ihr lagen zuletzt vier Angebote vor.

Die in Graz ansässige Wirecard Central Eastern Europe wickelt Zahlungen für unterschiedliche Kunden ab, etwa für die Lotterien und die ÖBB.

Neben der österreichischen Gesellschaft stoßen auch die Wirecard-Töchter in Rumänien, Indonesien und Vietnam auf reges Kaufinteresse, wie Insolvenzverwalter Michael Jaffe wissen lässt.

Ex-Wirecard-Chef Markus Braun hat unterdessen vor wenigen Tagen eine Haftbeschwerde eingelegt. Der Österreicher sitzt seit rund zwei Monaten in Augsburg-Gablingen in Untersuchungshaft. In der 70-seitigen Beschwerde weise der langjährige Chef des ehemaligen Dax-Konzerns den von der Staatsanwaltschaft unterstellten dringenden Tatverdacht zurück. Außerdem sei aus seiner Sicht die Begründung der Untersuchungshaft nicht nachvollziehbar.

Markus Braun
Legte Haftbeschwerde ein: Markus Braun Foto © AFP

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