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Essay von Dietmar SternadWie wir Wachstum neu denken können

Wir können Wachstum nicht nur quantitativ als „immer mehr“, sondern auch qualitativ, sagt FH-Professor Dietmar Sternad und meint: "Corona zwingt uns dazu, für eine gewisse Zeit auf die Pause-Taste zu drücken."

Höher, schneller, weiter: "Aber wir wachsen auf Pump, und machen dabei eine Art von Schulden, die wir vielleicht nie wieder zurückzahlen werden können", sagt Dietmar Sternad. © Mimi Potter - stock.adobe.com
 

Das Kreuzfahrtschiff, auf dem Tausende Passagiere auf engstem Raum zusammenleben, bevor sie wieder in die nächste Küstenstadt einfallen. Die Après-Ski-Bar im Tiroler Mekka des Wintersport-Massentourismus, wo man sich ganz dem „Feiern ohne Ende“ verschrieben hat. Der Mega-Großmarkt, über den kolportierte 90 Prozent des Gemüsebedarfs der chinesischen Hauptstadt Peking gedeckt werden. Die riesige Schlachtfabrik eines deutschen Fleischkonzerns, der im Vorjahr mit der „Verarbeitung“ von mehr als 20 Millionen Schweinen über 7 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat.

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