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Lauda-MotionLaudamotion will sich von bis zu 94 Mitarbeitern trennen

Das Unternehmen trenne sich von "bis zu" 12 Piloten und 82 Flugbegleitern, die den neuen Kollektivvertrag nicht akzeptiert hätten, teilte Laudamotion am Donnerstagabend mit.

© AFP
 

Die Gewerkschaft war maßgeblich an den Verhandlungen über die Fluglinie Lauda-Motion beteiligt, die zur irischen Ryan Air gehört. Nach schwierigen Verhandlungen gibt es jetzt einen neuen Kollektiv-Vertrag, und der Standort Wien bleibt erhalten.

Doch jetzt will sich Lauda-Motion von bis zu 94 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen, berichtete das Morgenjournal am Freitag. Das Unternehmen trenne sich von "bis zu" 12 Piloten und 82 Flugbegleitern, die den neuen Kollektivvertrag nicht akzeptiert hätten, teilte Laudamotion am Donnerstagabend mit. Die Zahl der in Wien stationierten Flugzeuge sinkt von 16 auf 10. Einzelheiten soll es kommende Woche geben.

Laudamotion wird künftig unter Flugnummern von Ryanair fliegen, also nur mehr Flüge für Ryanair und allenfalls auch andere Fluglinien abwickeln (wet lease). Dennoch werden die Flugzeuge weiter das Lauda-Logo, die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter die Lauda-Uniform tragen. Insofern werde die Marke am Markt sichtbar bleiben. Auch die Webseite von Laudamotion bleibt vorerst in Betrieb.

Man habe allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten, unter dem neuen, von Gewerkschaft und Wirtschaftskammer unterschriebenen Kollektivvertrag weiter zu arbeiten. Wer das aber nicht akzeptierte, muss Ende Juni gehen. Kündigungen können aber wegen der Kurzarbeitshilfen erst kommende Woche Dienstag ausgesprochen werden.

Übrig bleiben über 330 Jobs in Wien. Der Flugbetrieb startet am 1. Juli, ab August sollen wieder 60 Destinationen von Wien aus angeflogen werden. Für heuer werden 5 Mio. Passagiere erwartet, halb so viele wie vor der Coronakrise geplant. Die gesamte Lauda-Flotte soll nur mehr 30 Airbus A320 umfassen, statt der ursprünglich vorgesehenen 38.

10 davon werden in Wien stationiert sein. Weitere Lieferungen von A320 wurden storniert. Der Bedarf für Crew in den Lauda-Basen in Stuttgart, Dusseldorf und Palma werde überprüft."Mit dem neuen Kollektivvertrag kann Lauda die Basis in Wien wieder aufsperren und sich darauf konzentrieren, die zweitgrößte Fluglinie des Landes zu werden", schreiben die Firmenchefs von Laudamotion, Andreas Gruber and David O'Brien, in der Aussendung. "Wir sind stolz, dass die Marke Lauda in Wien weiter besteht".

Erst vor wenigen Wochen hatten sich Belegschaft und Geschäftsführung auf einen neuen Kollektivvertrag verständigt. Ryanair hatte im Zuge der Verhandlungen damit gedroht, den Standort Wien künftig selbst, statt mit der Tochterfirma Laudamotion zu betreiben.

Kommentare (3)

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wintis_kleine
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2
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Sollte die Lauda

ebenso wie die AUA von österrichsichen Steuergeld "gerettete" worden sein (ich weiß das jetzt nicht, habe mittlerweile den Überblick über die Milliarden verloren, die hier ausgegeben werden), dann sollte der alliquote Anteil für die 94 nun doch gekündigten MitarbeiterInnen zurückgefordert werden.
Das ist ja eine reine Erpressung: "unterschreiben oder gefeuert".
Und das alles während der Kurzarbeitsphase in der die Belegschaft zum größten Teil aus Steuergeldern finanziert wird und mit Mitwirken eines Betriebsrates, der als solcher von Mr.Michael O’Leary nicht einmal anerkannt wird.
Ein echtes Trauerspiel!

Lodengrün
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9
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Bezeichnend

Obwohl der KV beträchtlich angehoben wurde waren immer noch 94 dagegen. Früher bei niedrigerem Vertrag sagten vor allem die Piloten nur die Gewerkschaft wäre dagegen. Nun müssen sie zur Kenntnis nehmen das sie für Ryanair fliegen. Nur die Kosten für Umlackierung und neue Dressen hält den Namen noch aufrecht.

Lodengrün
1
4
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Die Damen und Herren

die sich damals für Herrn O´Leary so stark gemacht haben werden noch ganz große Augen bekommen was der gute Herr noch alles auf Lager hat. Überhaupt interessant, wenn man so durch die News bei Laudamotion blättert. Pannenflieger,.....