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Mitarbeiter abgebautItalienische Banken wieder auf Gewinnkurs

Der Notstand im italienischen Bankwesen hat offenbar ein Ende. Die Gewinne steigen wieder. Wohl auch, weil der Personalstand reduziert wurde.

© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die italienischen Banken steigern wieder ihre Gewinne. Die fünf größten Geldhäuser des Landes haben in den ersten drei Quartalen 2019 Gewinne in Höhe von 8,7 Milliarden Euro geschrieben. Die Zahl der Mitarbeiter und der Filialen wurde jedoch stark gedrückt, geht aus einer aktuellen  Analyse hervor.

In der Studie wurden die Ergebnisse der ersten drei Quartale 2019 der Bank-Austria-Mutter Unicredit, Intesa, BancoBpm, Monte Paschi di Siena und UBI unter die Lupe genommen. Die Banken konnten ihre notleidenden Kredite stark abbauen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde von 252.986 Ende 2018 auf 247.000 reduziert. Die Zahl der Filialen sank auf 14.294 gesunken.

Eine weitere Personalreduzierung sei im italienischen Bankensektor nicht mehr möglich, warnte der Gewerkschaftsverband. Jetzt sei die Zeit gekommen, um wieder mehr Personal anzustellen.

"Der Notstand ist im italienischen Bankwesen zu Ende. Wenn man weiterhin das Personal drückt, kann die Bank nicht mehr wachsen. Der richtige Weg ist, wieder auf Einstellungen zu setzen und die Gehälter zu erhöhen", so die Gewerkschaft.

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