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Milliardengrab abgetragenAbwicklung der Heta bringt um 300 Millionen Euro mehr

Einnahmen aus Abwicklung des Vermögens der ehemaligen Hypo-Alpe-Adria sollen nun 10,8 Milliarden Euro betragen. Übrig bleiben aber als "Kosten" für den Steuerzahler rund 5,5 Milliarden Euro - sie sind dauerhaft verloren.

Frühere Hypo-Zentrale in Klagenfurt © APA/MICHAEL WALCHER
 

Die Heta, Abbaueinheit des Milliardengrabs Hypo Alpe Adria, wird aus der Abwicklung der früheren Kärntner Bank voraussichtlich 10,83 Milliarden Euro erlösen statt wie zuletzt erwartet 10,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Donnerstag vom Aufsichtsrat genehmigten aktualisierten Abbauplan hervor. Am Anfang des Abbaus war die Heta lediglich von einem Erlös von 7,68 Milliarden Euro ausgegangen.

Abbauplan läuft

Laut aktuellem Abbauplan werden die Einnahmen der Heta letztlich knapp 87 Prozent der Heta-Schulden entsprechen. Noch vor einem Jahr - im Abbauplan 2018 - war eine Erfüllungsquote von 81 Prozent angenommen worden. Die FMA hatte zuletzt im März der Heta vorgeschrieben, den Gläubigern gut 85 Prozent ihrer Forderungen zurückzuzahlen.

Abwicklung kostet eine halbe Milliarde

Ende 2019 dürfte die Bank dann noch Aktiva im Wert von rund 100 Millionen Euro haben. Die operativen Kosten für die Abwicklung in der Zeit von 2016 bis 2023 sollen nun 499 Millionen Euro betragen - ursprünglich waren 551 Millionen Euro angenommen worden.

Reaktionen

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer erhebt aufgrund "dieser eindrucksvollen Zahlen" neuerlich die Forderung nach Nachverhandlungen mit dem Bund, was den Kärntner Beitrag für die Haftungs-Lösung in der Höhe von 1,2 Mrd. Euro betrifft: „Wir verlangen, dass es zu einer massiven Reduktion des Kärntner Haftungsbeitrages kommt. Kärnten und seine Steuerzahler müssen von dieser eklatanten Verbesserung profitieren.

Die Heta wickelt die Vermögenswerte der früheren Kärntner Hypo ab. Diese war in der Wirtschaftskrise nach 2008 zahlungsunfähig geworden - für ihre Anleihen haftete das Land Kärnten, allerdings in einer Höhe, die für das Land nicht zu stemmen war. Per Gesetz verordnete Österreich daraufhin den Gläubigern der Kärntner Hypo einen Schuldenschnitt und bot zugleich einen Umtausch auf langfristige Anleihen mit Bundesgarantie an. Die Konstruktion führte dazu, dass das Land Kärnten praktisch alle Heta-Anleihen aufgekauft hat - mit einem Kredit des Bundes. Dieser Kredit kann inzwischen zur Gänze aus den Rückzahlungen der Heta bedient werden, sodass das Abbauprogramm den Steuerzahler nichts kostet. Übrig bleiben aber als "Kosten" für den Steuerzahler 5,5 Milliarden Euro, die noch vor der offiziellen Pleite der Hypo Alpe Adria von der Republik eingezahlt wurden, als versucht wurde, die Bank am Leben zu halten. Dieser Betrag ist dauerhaft verloren. Das Land Kärnten wird mit 1,2 Milliarden Euro belastet.

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Danke für Ihr Verständnis.

GustavoGans
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Im nachhinein betrachtet

hätte man die Hypo nicht abwickeln müssen.

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ichbindermeinung
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alles relativ

die Österreicher zahlen auch ab heuer jedes Jahr ca. 3,1 Milliarden von ihrem Steuergeld an die EU-Zentrale und dzt. sind dann ca. 1,7 Milliarden im Jahr dauerhaft verloren, hieße 17 Milliarden in 10 Jahren

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