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Wieder zu HauseWarum die Nationalbank Goldbarren zurückholt

2017 sind weitere 35 Tonnen aus den beiden Lagerplätzen in London und Zürich nach Wien zurückgeholt worden. Die Milliardenwerte werden im Keller der Nationalbank gestapelt.

© APA/GÜNTER GRANITZER
 

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) holt den österreichischen Goldbestand teilweise aus Zürich und London zurück. 2015 wurden die ersten 15 Tonnen nach Östereich zurückgeschafft: in die Tresorräume im Keller der Nationalbank. „2017 sind weitere 35 Tonnen nach Wien gebracht worden“, sagt OeNB-Sprecher Christian Gutlederer. Insgesamt sind nun bereits 65 Tonnen zurück. Bis Herbst 2018 will die OeNB die Rückholaktion abgeschlossen haben, dann „haben wir insgesamt 90 Tonnen zurückgeholt, 50 Tonnen hatten wir bereits in der Vergangenheit in Wien“, so der Gutlederer.

Der Goldbestand beträgt seit 2007 unverändert 280 Tonnen. Ziel der Nationalbank ist es, die Hälfte davon in Österreich zu lagern und den Rest an den großen Goldhandelsplätzen London und Zürich zu haben.

Weil der Rechnungshof Mängel bei der Lagerung im Ausland kritisiert hatte, hat sich die Nationalbank für das Zurückholen entschieden und verfolgt damit die selbe Strategie wie Deutschland, so Pribil.

Gold ist für Zentralbanken traditionell und aktuell ein wichtiges Asset im Rahmen ihrer diversifizierten Währungsreserven und stellt somit einen wichtigen Vermögenswert für die Nationalbank dar. Der Goldbestand aller Zentralbanken der am Euro teilnehmenden Länder bildet einen Teil der Währungsreserven des Eurosystems und dient damit zur Stabilisierung des Euro.

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