Lehrberufe im WandelWorauf es ankommt: Auch die Lehre in der Bank wird immer digitaler

Die Ausbildung im Bankenbereich durchlebt ebenfalls einen Wandel: Digitale Fähigkeiten und Flexibilität, aber auch Freude am Kundenkontakt sind Voraussetzungen.

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Georgiana Lazar-O’Callaghan, Neo-Vorständin für „People & Culture“ der UniCredit Bank Austria
Georgiana Lazar-O’Callaghan, Neo-Vorständin für „People & Culture“ der UniCredit Bank Austria © Bank Austria
 

Das Arbeiten am klassischen Bankschalter ist zwar noch Teil der Ausbildung im Bank- und Versicherungswesen, parallel spielt aber die Digitalisierung eine immer größere Rolle und damit auch die damit einhergehenden Anforderungen an die jungen Leute. Wer aber meint, dass die Umwälzungen und die allgemein rückläufige Gesamtzahl der Mitarbeiter in der Branche auch zu einem Einbruch bei den Lehrlingen geführt haben, der irrt – zumindest, was die österreichweite Betrachtung betrifft.
Ein Blick in die langjährigen Lehrlingsstatistiken der Wirtschaftskammer weist bundesweit für das Jahr 2020 exakt 1268 Lehrlinge in der Sparte „Bank und Versicherung“ aus. Zehn Jahre davor, also im Jahr 2010, waren es 1250. Wer noch weiter zurückblickt, sieht sich mit eher überraschenden Daten konfrontiert: So lag die Lehrlingszahl im Jahr 2000 bei 900, im Jahr 1990 waren es 687 und 1980 gar nur 524. Die Lehrlingszahlen haben sich damit in den letzten 40 Jahren mehr als verdoppelt.