38.041 Menschen ohne JobSteiermark: "Krise am Arbeitsmarkt vorbei"

Die Arbeitslosenquote ist in der Steiermark wieder unter das Niveau von vor der Krise gesunken.

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Symbolbild © Juergen Fuchs
 

In der Steiermark ist die Zahl der Arbeitslosen im August erneut zurückgegangen. Mit 29.777 arbeitslos gemeldeten Personen hat man beinahe das Vorkrisenniveau erreicht. 8264 Menschen sind in einer Schulung.

"Der Arbeitsmarkt in der Steiermark entwickelt sich weiterhin positiv: Die Arbeitslosigkeit nimmt kräftig ab, die Beschäftigung und die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sind sehr hoch", sagt der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe. Diese drei wichtigen Indikatoren würden wieder über bzw. bei ihrem jeweiligen Vorkrisenniveau liegen. Auch die Inanspruchnahme der Kurzarbeit sinke deutlich. 8000 Beschäftigte sind derzeit in Kurzarbeit. "Die Krise am steirischen Arbeitsmarkt ist vorbei!"

Fokus auf Ausbildung

Auch inklusive der Schulungsteilnehmer sinkt die Zahl der Jobsuchenden. Dennoch sind hier noch immer 1000 Menschen mehr betroffen als vor der Krise. "Wir sind aber sehr froh, dass sich Arbeitsuchende, die eine am Arbeitsmarkt schlecht verwertbare Ausbildung haben, höher qualifizieren lassen und Lehrabschlüsse nachholen", erklärt Snobe. Der Rückgang der Fachkräfte mit Lehre werde sich aufgrund der anstehenden Pensionierungen in den kommenden Jahren noch verschärfen.

Da auch die Zahl der unselbstständig Beschäftigten auf rund 560.000 gestiegen ist, liegt die Arbeitslosenquote mit 5,2 Prozent nun wieder unter dem Wert vor der Krise.

Insgesamt gab es im August 17.465 offene Stellen, ein Plus von 73,7 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Snobe sagt dazu: "Viele Betriebe stellen sich bereits auf das sich verändernde Arbeitskräftepotential ein, investieren mehr in die Schulung und eröffnen all jenen Arbeitsuchenden eine Chance, die vor zwei Jahren vielleicht noch nicht so gerne genommen wurden." Unternehmen würden auch verstärkt mit dem AMS kooperieren, um über gemeinsame Ausbildungsprogramme zu neuen Fachkräften zu kommen.

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AIRAM123
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Wo sind diese Leute ?

Alle Branchen suchen händeringend Personal.
Egal ob Sozialwesen, Krankenanstalten, Kinderbetreuung, öffentliche Einrichtungen, Handwerksbetriebe, Verkehrsbetriebe und von der Gastronomie red ich gar nicht … und niemand findet Mitarbeiter?
Woran liegt das? Abgesehen davon, dass sich offenbar Bewerber immer „rescher“ präsentieren und zum Teil richtig unverschämt sind. Höflichkeit und Benimm Fehlanzeige - - und das sind nicht die jungen

glashaus
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Airam

viele Firmenchefs sind es eben nicht gewohnt das ein Arbeitnehmer eben nicht mehr als Bittsteller auftritt. Und zum anderen suchen Firmen nachwievir Mitarbeiter welche unter 20 und 5 Jahren Erfahrung haben sollen. Ü 45 werden kaum mehr kontaktiert und wenn doch dann höchstens von Personalleasingfirmen zu "besten" Bedingungen.

AIRAM123
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Sie haben selber keine Ahnung - stimmt’s?

Sie schreiben von Arbeitsmarkts Stigmata von vor 10 Jahren…

Heute kommen 23 jährige ohne Matura (Has) und erwähnenswerte Praxis (Fitnessstudio Rezeption der eigenen Familie) für eine Bürostelle und verlangen 3000€ Brutto für 37 Wochenstunden. Ausgeschriebenes Mindestgehalt ist 2300€. Der Papa hätte ihr gesagt, dass sie das wert ist.
Beim Assessment stellt sich heraus, dass sie doch recht weltfremd ist. Excel ist eine Zahnpastamarke…

Akademiker - 35 - bewirbt sich für 20 Stunden Job. Als unser Personalbüro absagt, weil die Stelle schnell weg war, schreibt er ihr, dass sie eine Bitch ist die lügt…

Und einmal: warum soll ich für 2500€ 37 std arbeiten wenn ich für 2000€ gar nicht arbeiten muss (Kurzarbeit bei 80% Lohn)

Geringfügiger Job ist ausgeschrieben: Stundenlohn 17€
Shitposts auf Facebook, wie arg, dass man solche Jobs überhaupt anbietet…

So schaut’s aus …