Ersetzt den "Fast Forward Award"Neuer Preis für unternehmerische Innovationen aus der Steiermark

Aus dem "Fast Forward Award" wird der „Innovationspreis Steiermark“. Einreichungen sind bis 19. November 2021 möglich. Fokus auf „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“.

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Neuerungen gibt es rund um den Wirtschaftspreis des Landes Steiermark: Der bisherige "Fast Forward Award" wird neu aufgesetzt und nennt sich künftig „Innovationspreis Steiermark“. Prämiert werden damit  Projekte in den Themen-Schwerpunkten „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“.

Steirische Unternehmen und Forschungseinrichtungen können ihre Projekte ab sofort bis zum 19. November 2021 unter www.innovationspreis-steiermark.at einreichen - (hier geht's zur Bewerbungsplattform).

Die Einreicher entscheiden dabei selbst, ob sie ihr Projekt in der Kategorie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit an den Start schicken. Doppeleinreichungen sind nicht möglich. Preise werden in beiden Themenbereichen jeweils in drei Kategorien verliehen:

  • Kleinst- und Kleinunternehmen
  • Mittel- und Großunternehmen sowie
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen

Das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) wird aus den eingereichten Projekten anhand von Innovationskriterien eine Shortlist erstellen. Die Gewinner werden dann von einer unabhängigen Fachjury gekürt. Die Sieger stehen im ersten Quartal 2022 fest und werden die Steiermark beim Staatspreis Innovation 2022 sowie den Sonderpreisen ECONOVIUS und VERENA vertreten.

Erfolge von Preisträgern

Innovationen steirischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden seit 1995 vom Wirtschaftsressort des Landes ausgezeichnet.

Die Auszeichnung war dabei oft der Startschuss für sehr erfolgreiche Entwicklungen, wie drei Beispiele zeigen.

So machte vor 21 Jahren etwa "g.tec – guger technologies" das Rennen, heute ein weltweit technologieführender Betrieb auf dem Gebiet Brain-computer-Interfaces mit 80 Beschäftigten.

Sensor dynamics, Gewinner 2004, wurde sieben Jahre später von einem US-Halbleiterunternehmen um 164 Millionen Dollar gekauft.

Und das Frachtspeditionsunternehmen Innofreight, Gewinner 2006, hält heute bei 125 Beschäftigten und Standorten in Deutschland, Tschechien, Schweden und der Schweiz.    

 

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