Keine Brexit-DelleÖsterreichs Außenhandel nahm ab März wieder an Fahrt auf

Exporte stiegen im ersten Halbjahr 2021 um 16,5 Prozent. Außenhandel im Juni auch deutlich über Vorkrisenniveau. 10 Prozent weniger Exporte nach Frankreich.

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Am stärksten stiegen die Importe aus China
Am stärksten stiegen die Importe aus China © NicoElNino - stock.adobe.com
 

Österreichs Außenhandel hat sich heuer im März deutlich belebt. Zum Halbjahr liegen die Exporte 16,5 Prozent im Plus und die Importe 22,2 Prozent, wie die Statistik Austria am Dienstag mitteilte. Am stärksten stiegen die Importe aus China und Polen. Bei den Exporten verlor Frankreich an Bedeutung. Wichtigster Handelspartner, sowohl bei den Einfuhren als auch Ausfuhren, ist unverändert Deutschland.

"Österreichs Außenhandel ist kräftig in Fahrt und hat die Krise bereits deutlich hinter sich gelassen. Importe und Exporte legten im Juni 2021 nicht nur gegenüber dem von der Corona-Pandemie betroffenen Vergleichsmonat Juni 2020 zu, sondern lagen mit 27,3 Prozent bei den Einfuhren und 15,5 Prozent bei den Ausfuhren auch beträchtlich über dem Vorkrisenniveau vom Juni 2019", erklärte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Auch Handel mit Großbritannien floriert

Den Großteil des Außenhandels betreibt Österreich innerhalb der EU. Hier stiegen die Einfuhren um 20,9 Prozent auf 57,4 Milliarden Euro, die Ausfuhren um 17,3 Prozent auf 54,9 Milliarden Euro. Auch der Handel mit dem Vereinigten Königreich florierte trotz des EU-Austritts der Briten. Die Importe stiegen um 26,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, die Exporte um 15,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

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