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Insolvenzen halbiert"Trügerische Sicherheit": Zahl steirischer Firmenpleiten im Sinkflug

Hochrechnung: Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Steiermark ist im ersten Halbjahr 2021 um rund 51,5 Prozent auf 126 Pleiten im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Kreditschützer warnen vor wachsenden Schuldenbergen und trügerischer Sicherheit.

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© (c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)
 

Die Zahl von Unternehmensinsolvenzen hat sich in der Steiermark mehr als halbiert, wie eine Hochrechnung des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV) für das erste Halbjahr aufzeigt. Konkret waren es steiermarkweit in den ersten sechs Monaten des Jahres demnach 126 Unternehmenspleiten (92 eröffnete Insolvenzverfahren, 34 mangels Masse nicht eröffnet), ein Minus von rund 51,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem bis dato letzten „Normaljahr“, betrage das Minus sogar 55 Prozent, teilt der KSV mit. Gleichzeitig seien die geschätzten Verbindlichkeiten überproportional stark um rund 73 Prozent auf 53 Millionen Euro zurückgegangen. Ebenfalls rückläufig entwickelt hat sich die Zahl der betroffenen Dienstnehmer, die auf 846 (minus 37 Prozent) gesunken sei.

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