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Nach Urteil gegen ShellDas grüne Mäntelchen, das sich manche Konzerne wie Öko-Haute-Couture umhängen, reicht nicht

Ein Bezirksgericht hat den Ölgiganten Shell zur Verschärfung seiner Klimaziele verdonnert. Das Urteil wird weitreichende Folgen haben und nicht der letzte Denkzettel bleiben.

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© (c) AP (Gregory Bull)
 

"Historisch“, „spektakulär“, „bahnbrechend“ – die Ad-hoc-Analysen zum Urteil geizten nicht mit euphorischem Vokabular. Der milliardenschwere Ölgigant Shell wurde von einem Bezirksgericht im niederländischen Den Haag verurteilt. Was erst einmal mehr nach einer Skurrilität klingt, ist aber tatsächlich außerordentlich bemerkenswert. Nach Klagen von Umweltorganisationen und 17.000 Bürgern wurde Shell dazu verdonnert, seine CO2-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent zu senken.

Kommentare (1)
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peso
0
1
Lesenswert?

Da haben Sie vollkommen Recht, aber....

So lange die "Umweltschützer" mit fossil betriebenen Fahrzeugen durch die Gegend fahren, mit Flugzeugen zur 1000. Umweltkonferenz düsen, selbst Kunststoffe verwenden, Kleidung aus nicht pflanzlichen Stoffen tragen und kein 100% fossilfreies Leben genießen, so lange ist ein Klage gegen den Lieferanten des Grundstoffes ein Witz und nicht gerecht.
Und da rede ich noch gar nicht von den vorhersehbaren Kosten für den Endverbraucher, denn die Industrie wird die Mehrkosten, no na, natürlich an uns weitergeben und im Zuge der Verteuerung werden, no na, natürlich auch die jetzt schon wesentlich teureren Ersatzstoffe noch einmal teurer