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Trotz Online-PlusObwohl viel gelesen wird, kämpft der Buchhandel mit Umsatzverlusten

2020 verzeichnete der Buchhandel ein Minus von 4,4 Prozent, im stationären Handel waren es sogar 12,8 Prozent. Auch Thalia, der größte Filialist in Österreich, beendete das Geschäftsjahr mit Rückgängen.

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Das Minus im stationären Handel kann durch die Online-Verkäufe nicht zur Gänze kompensiert werden © ©helgebauer
 

Mit 37 Filialen ist Thalia der größte Buchhändler in Österreich. Das steigende Onlinegeschäft konnte aber auch beim Branchenprimus im deutschsprachigen Raum den Umsatz- und Gewinnverlust durch die wochenlangen Geschäftsschließungen im stationären Buchhandel nicht kompensieren. 119,7 Millionen Euro wurden im Geschäftsjahr 2019/2020 umgesetzt - das entspricht einem Minus von 5,1 Prozent. Und auch das Ergebnis verminderte sich um 15,8 Prozent auf 8,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der österreichische Buchmarkt generell verzeichnete 2020 ein Umsatzminus von 4,4 Prozent, nimmt man rein den stationären Handel lag das Minus sogar bei 12,8 Prozent.

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