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US-Pharmariese Corona-Impfung spült Pfizer Milliarden in die Kassen

Allein das Corona-Vakzin Comirnaty brachte dem US-Pharmariesen Pfizer zum Jahresstart 3,5 Milliarden US-Dollar ein.

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© (c) AP (Richard Drew)
 

Die weltweite Impfoffensive gegen Covid sorgt bei Pfizer für deutlich mehr Einnahmen als erwartet. Der US-Pharmakonzern hob sein Jahres-Umsatzziel für das zusammen mit dem deutschen Biotechunternehmen BioNTech entwickelte Covid-19-Vakzin von zuvor 15 Milliarden auf 26 Milliarden Dollar (21,6 Mrd. Euro) an, wie der US-Pharma-Konzern am Dienstag mitteilte. Dabei geht das Management davon aus, dass in diesem Jahr 1,6 Milliarden Impfdosen ausgegeben werden.

Insgesamt soll der Konzernumsatz 2021 auf 70,5 bis 72,5 Milliarden Dollar in die Höhe schnellen. Anfang des Jahres hatte Pfizer noch erwartet, bis zu 61,4 Milliarden Dollar Umsatz zu erreichen - was auch schon ein Zuwachs von 47 Prozent gewesen wäre. Bei den Anlegern kamen die positiven Aussichten gut an: Die Aktien legten vorbörslich um 1,5 Prozent zu.

Im ersten Quartal 2021 stiegen die Erlöse und das Nettoergebnis im Konzern um 45 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar beziehungsweise 4,9 Milliarden Dollar. Allein mit dem Covid-Vakzin verbuchte Pfizer einen Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,28 Milliarden Dollar.

"Nachfrage nach Covid-19-Impfstoff dauerhaft"

Pfizer-Chef Albert Bourla rechnet mit anhaltenden Einnahmen aus dem Vakzin. "Basierend auf dem, was wir derzeit beobachten, glauben wir, dass die Nachfrage nach dem Covid-19-Impfstoff dauerhaft sein wird wie bei den Grippeimpfstoffen", sagte er.

Das Vakzin, das für volle Wirksamkeit zweimal verimpft werden muss, hat in Studien eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent erreicht. Das wäre mit den Impfstoffen von Moderna vergleichbar und höher als die von AstraZeneca und Johnson & Johnson.

Moderna hat für 2021 einen Umsatz von 18,4 Milliarden Dollar mit seinem Covid-19-Impfstoff prognostiziert.

Pfizer hatte im Frühjahr 2020 eine Partnerschaft mit BioNTech über die Entwicklung und Vermarktung des Covid-19-Impfstoffs des deutschen Unternehmens außerhalb Chinas vereinbart. Ein Glücksgriff für Pfizer: Es wurde das weltweit erste erfolgreich zugelassene Vakzin gegen Covid-19 mit Notfallgenehmigungen in Großbritannien Anfang Dezember, gefolgt von den USA und der EU noch vor Weihnachten. Kosten und Bruttogewinn aus dem Impfstoff werden zwischen Pfizer und BioNTech zu 50 Prozent aufgeteilt.

Kommentare (4)
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Mezgolits
2
6
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Kosten und Bruttogewinn aus dem Impfstoff werden zwischen Pfizer und

BioNTech zu 50 Prozent aufgeteilt. - Vielen Dank und ich gratuliere den
beiden Unternehmen zu ihrer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit. EM

lombok
4
16
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Dabei hat Pfizer doch alles daran gesetzt, AstraZeneca zu beschmutzen,

weil es zum Selbstkostenpreis produzierte. Gäbe es AstraZeneca nicht, hätte Pfizer dreimal so viel Gewinn gemacht.

Es ist schon wirklich schlimm, wie mit unserer Gesundheit Geld gemacht wird. Auch wenn ich einige roten Daumen bekomme: Ich bin dennoch AstraZeneca-Fan und froh, dass ich am kommenden Samstag meine zweite Impfung bekomme.

mtttt
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12
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Geschäft

ist es ein unglaubliches. Nettoergebnis 30% vom Umsatz !!. Ein Wahnsinn eigentlich, kein Wunder dass da Leute anfangen nachzudenken, was da hinter Corona steckt. Für die Konkurrenz wäre es nur gut, wenn auch andere Hersteller aus anderen Kulturkreisen (ob sich 3 oder 5 Teilnehmer absprechen, macht keinen Unterschied, bleibt ein lupenreines Oligopol) ebenso am Markt teilnehmen. Besser noch, der Wahnsinn vom Nachimpfen alle 6 Monate kann abgewendet werden.

Stratusin
0
3
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Wäre es ihre Firma,

würden sie auf den Gewinn verzichten?! Da bin ich mir ganz Sicher, das jeder den Profit daraus ziehen würde.