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Milchwirtschat zieht Corona-Bilanz"Kühe der Landwirte sind ja nicht in Kurzarbeit"

Der Gesamtumsatz der österreichischen Molkereibranche ist im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent gestiegen. Möglich war das nur durch Absatzsteigerungen im Handel, der den Ausfall in der Gastronomie sogar überkompensiert hat. Für Milchbauern werden Ersatzzahlungen gefordert.

Albert Petschar Braunviehzucht Obmann der genossenschaftlichen Kaerntnermilch
Von März bis Mai ist die milchreichste Zeit im Jahr © Weichselbraun
 

"2020 war auch für die Milchwirtschaft ein herausforderndes Jahr", sagt Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) und Geschäftsführer der Kärntnermilch. Schon der erste Lockdown im März habe die Branche hart getroffen. Molkereien mussten Mengensteuerungsmodelle einführen, weil von März bis Mai die milchreichste Zeit im Jahr sei, und die Milchbauern trotzdem ihre Mengen produziert hätten. "Die Landwirte haben ja keine Kühe in Kurzarbeit. Sie müssen trotzdem entsprechend versorgt werden", so Petschar.

Kommentare (1)
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melahide
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Die

Haben Umsatzsteigerungen und fordern Hilfszahlungen? Hm? Und der Handel kann sich vor Gewinnmargen auch nicht mehr retten. Lieber Handel: Ihr verkauft den Liter Milch zw. 1,10 und 1,55. Der Bauer bekommt davon 30 Cent! Der Rest geht für Molkereien und den Transport drauf, weil Milch für den Handel zentral in großen Molkereien abgefüllt und dann in ein Filialennetz beliefert wird. Alleine was da für den Transport drauf geht

Gebt den Bauern mehr und verkauft regional. Fertig