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Digitaler FlaschenhalsKeine Entwarnung trotz Krise: Engpass bei IT-Fachkräften verschärft

Der Fachkräftemangel könnte Sand im Getriebe sein, wenn die Wirtschaft wieder anspringt. Besonders heikel ist der Engpass in der IT. Eine spannende Kooperation in Kärnten sollte Schule machen.

© Gorodenkoff - stock.adobe.com (Gorodenkoff Productions OU)
 

Auf der einen Seite hohe Arbeitslosenzahlen, auf der anderen Seite ein sich weiter verschärfender Fachkräftemangel, wenn die Wirtschaft wieder anzieht - ein schlechtes Szenario für die Zeit nach der Krise. „Das darf uns nicht passieren“, warnte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) vor wenigen Tagen. Fehlendes Personal als Wachstumsbremse. Auch für Wifo-Chef Christoph Badelt ist diese Sorge eine ganz reale.

Kommentare (4)
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melahide
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Man

kann sich wirklich ein bisschen über das Schulsystem ärgern. Mit 15 war bei mir die Entscheidung: HAK oder HTL. War damals schon sehr Computer-Affin (war noch ein DOS Computer). Damals sagte man: „Ach, HTL, ob sich die Computer durchsetzen ...).

Also gibt ich HAK. Dort lernte ich Buchhaltung mittels Blaupausen-Hauptbuch, Schreibmaschinen-Schreiben und Steno ...

Die HAK war sinnbefreit. Und wie soll unser veraltertes Schulsystem Menschen für die Jobs von morgen ausbilden?

scionescio
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Gerade in der IT tritt der eklatante Missstand im österreichischen Bildungssystem am deutlichsten hervor ...

... die HTL-Absolventen schaffen kein Bewerbungsschreiben ohne mindestens fünf schweren Fehlern und glauben, dass sie als Junior schon einmal mindestens 4.000,- Euro wert sind, weil sie zuverlässig einen Monitor von einer Mikrowelle unterscheiden können.
Die Akademiker haben zumindest weniger Rechtschreibfehler aber so lächerlich wenig verwertbare Fachkenntnisse, dass ihre Gehaltsvorstellungen ebenfalls absurd sind.
Die Devs aus Indien & Co sind zwar vergleichsweise günstig, aber in der Performance sehr oft unter ferner liefen und natürlich wartet da auch noch der mühsame RWR Karten Prozess.
Was das AMS schickt ist nur mehr abenteuerlich und in Wahrheit eine Mischung aus Zeitverschwendung und Zumutung.

Ohne Entwickler aus der Slowakei, Polen, Slowenien, Serbien, Bosnien, etc könnte die österreichische IT Branche schon lange zusperren.

Ralf1985
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Getroffen

:D

rogeda
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IT

Stimme da zu - aber was macht die Wirtschaft um bessere Leute zu bekommen bzw. weiterzuentwickeln? Selbst ausbilden? Regelmäßige - natürlich teure - Weiterbildungen? Fehlanzeige - die eigenen Mitarbeiter werden klein gehalten und damit sinkt die Motivation und Leistung. Gute Mitarbeiter sind rar - da muss man schon etwas bieten. Jammern über Fachkräftemangel und Ausbildung ist zu wenig.