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Oktober bis JuliKarawanken-Eisenbahntunnel wird saniert und gesperrt

Seit über 100 Jahren führt der eingleisige Bahntunnel durch die Karawanken. Nach der Renovierung sollen Geschwindigkeiten von 120 km/h möglich sein.

Der Bahnhof Rosenbach ist der letzte Halt vor dem Karawanken-Tunnel
Der Bahnhof Rosenbach ist der letzte Halt vor dem Karawanken-Tunnel © KLZ/Markus Traussnig
 

Die Strabag hat den Auftrag erhalten, den Karawanken-Eisenbahntunnel zu modernisieren. Um insgesamt 68,4 Millionen Euro (ohne MWSt.) sollen Anpassungen an die neuesten Sicherheitsstandards erfolgen, geht aus einem Bericht der slowenischen Nachrichtenagentur STA vom Dienstagabend hervor. Der Tunnel soll demnach von Oktober bis nächsten Juli auch für den Bahnverkehr gesperrt werden.

Die Bauarbeiten am knapp acht Kilometer langen und 1906 eingeweihten Tunnel sollen zwar am 10. August beginnen. Die meisten Arbeiten sollen aber zwischen Oktober und Juli 2021 erfolgen.

Zweite Röhre frühstens 2040

Der Eisenbahntunnel soll im September 2021 wiedereröffnet werden. Dann soll es deutlich schneller vorangehen unter den Karawanken. Die Geschwindigkeit soll dank der Renovierung von 50 auf 120 Stundenkilometer steigen.

Der Auftragswert auf österreichischer Seite ist mit 34,7 Millionen Euro etwas höher als jener auf slowenischem Staatsgebiet. Für die Erstellung von Projekt- und Investitionsdokumenten für den Tunnelaufbau haben Slowenien und Österreich fast drei Millionen Euro aus EU-Mitteln erhalten. Die Renovierung soll bis 2040 halten, schreibt die STA, dann werde eine zweite Röhre notwendig.

Zwischen Kärnten und der slowenischen Region Gorenjska wir derzeit auch an einer zweiten Röhre für den Karawanken-Autobahntunnel gebaut.

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