Bei der Industriellenvereinigung (IV) gibt es am 18. Juni erstmals seit 25 Jahren wieder eine Kampfabstimmung um den Präsidentensessel. Gleich drei Kandidaten stellen sich der Wahl. Ex-Voest-Chef Wolfgang Eder tritt gegen die Landes-IV-Chefs Georg Knill (IV Steiermark) und Martin Ohneberg (IV Vorarlberg) an, wie es aus der IV am Freitag auf Anfrage der APA hieß.

Somit wird es weiterhin keine erste Frau an der Spitze der einflussreichen, freiwilligen Interessensvertretung der Industrie mit rund 4.500 Mitgliedern geben. Die Bewerbungsfrist endete um Mitternacht in der Nacht auf heute. Der aktuelle Präsident Georg Kapsch kann nach zwei Perioden nicht mehr kandidieren. Eine Periode dauert vier Jahre. Gewählt wird der neue Präsident vom 120-köpfigen Bundesvorstand der Industriellenvereinigung.

Zuletzt machte sich Kapsch überraschend deutlich für den Steirer Georg Knill als Nachfolger stark.