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Noch 2020 VW will Elektro-SUV auf den Markt bringen

Der Autobauer Volkswagen will seinen ersten vollelektrischen SUV noch in diesem Jahr auf den Markt bringen.

VW will noch 2020 einen Elektro-SUV auf den Markt bringen © APA/AFP/VLADIMIR SIMICEK
 

Der Stadtgeländewagen von Volkswagen bekommt den Namen ID.4 und soll mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern "als bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug auf den Markt kommen", sagte der bei der Marke VW für das Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter am Dienstag.

"Produzieren und verkaufen werden wir den ID.4 in Europa, China und den USA." Wie der in Zwickau gebaute Golf-ähnliche ID.3 entsteht der SUV, der zunächst als ID.Crozz firmierte, auf Basis der Plattform MEB, die einheitliche Technik für verschiedene Modelle liefern soll.

Verwunderung bei der IAA

Bei der Automesse IAA im September hatten sich einige Beobachter gewundert, dass Volkswagen den nächsten Schritt seiner Elektrostrategie mit einem SUV gehen will. Die Autos sind ein Verkaufshit, stehen wegen ihres Platzbedarfs aber in der Kritik.

Volkswagen setzt strategisch voll auf den elektrischen Antrieb und investiert bis zum Jahr 2024 rund 33 Milliarden Euro in E-Mobilität. Von 2022 an soll auch der neue Bus ID.Buzz dazugehören. Beim für Mitte 2020 angepeilten Start des ID.3 gibt es allerdings Komplikationen. Bei der Software-Ausstattung kam es zuletzt zu Verzögerungen, zudem gab es Berichte über Probleme bei Testfahrten.

Kommentare (3)

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Laser19
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Tipo

Sorry - Limousine

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Laser19
2
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Unsinnige Klischees

"SUV stehen wegen ihres Platzbedarfs in der Kritik"
SUV bauen in die Höhe und sind daher eher kürzer als Limusinen

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scionescio
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"als bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug auf den Markt kommen" - was für ein lächerlicher Marketingschmäh!

Schöner kann man das Schindluder um die eMobilität mittels BEVs gar nicht mehr beschreiben: das CO2 für die unötig großen und schweren SUVs fällt halt schon bei der Produktion des riesigen und schweren Akkus an und produziert wird mit angeblich grünem Strom (Strommix Deutschland: 40% Kohle/Gas, 14% Atomkraft), der aber in Wahrheit gar nicht grün produziert wurde, sondern nur durch Zertifikatshandel auf dem Papier zu grünem Strom gemacht wurde - aber "bilanziell" natürlich CO2-neutral (dann laufen halt plötzlich alle Waschmaschinen, Herde, etc. in den Haushalten mit nicht-grünem Strom - dem Klima wird es nichts helfen!)!
Und der nachgeladene Strom ist natürlich immer auch völlig grün (weil sonst die CO2 Bilanz eines BEVs zusammen mit dem schon bei der Akkuproduktion angefallenen CO2 plötzlich schlechter als bei einem Diesel wird, wenn man nicht etliche 100.000km damit zurücklegt - was widerum der Akku nicht schaffen wird ...) - da bleibt dann nur die Frage, wohin die 54% nicht-grüner Strom verschwinden ...nur weil mit Zertifikaten gehandelt wird, heißt das noch lange nicht, dass der Konsument für den erheblichen Mehrpreis und den Komfortverlust dem Klima und der Umwelt damit etwas gutes tut - da ist eher das Gegenteil der Fall (Sondermüll Akku) und wirklich helfen würde nur ein Verzicht auf unnötige Fahrten, Ausbau der Öffis, vernünftige und flächendeckende Carsharingangebote und nachhaltige und tatsächlich klimaneutrale Speicherkonzepte (Wasserstoff) für die eMobilität.

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