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Es geht um 1,9 Milliarden EuroBuwog-Privatisierung: CA Immo klagt Republik und Land Kärnten

Die CA Immo bringt Klage gegen die Republik Österreich und das Land Kärnten ein, weil das Unternehmen 2004 bei der Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften nicht zum Zug kam. "Zu Unrecht", wie das Unternehmen sagt.

BILANZ-PK CA IMMO AG: CEO QUINT
Andreas Quint, Vorstandschef der CA Immo. © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Der Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften im Jahr 2004 ist Thema einer umfassenden Klage der damals unterlegenen Bieterin geworden: Die CA Immobilien Anlagen AG (CA Immo) klagt die Republik Österreich und das Land Kärnten auf Schadenersatz. Das hat der Aufsichtsrat der CA Immo am Donnerstag beschlossen. Die Klage ist bereits eingebracht.

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das ist neben dem Eurofighter der größte Kriminalfall

in der zweiten Republik. Wie @ErwinZebedin richtig richtig festgestallet hatten wurden insgesamt 60.000 Wohungen und ca. 3 MIo m² Grund, in teilweise bester Lage, für 960 Mio "verscherbelt", das ist mehr als grob fahrlässig.
Hätte man die Wohnungen den Mietern oder privaten Interessenten angeboten, wäre mit sicherheit ein höerer Preis als knapp € 16.000,- pro WOHNUNG (die Grundstücke gar nicht mitgerechnet) herausgekommen.
Aber wie beim Eurofighter - siehe die Beteiligten!

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alles auf die damaligen zuständigen

Politiker abwälzen!

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ErwinZebedin
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Bundeswohnungen

Bundeswohnungen sind nicht BUWOG, das waren WAG in Linz, Eisenbahnsiedlung en in Linz und Villach und die BUWOG in Wien. Für diese Wohnungen(insgesamt ca. 60tausend, davon BUWOG ca 22tausend,also nur ca. 35%), wurden nur 961Millionen EURO geboten. Die unterlegene CA Immo hätte nur mehr bieten müssen, und nicht nach mehr als 15 Jahren eine Klage über Schadenersatz von 1,9Milliarden an die Republik und Land Kärnten einbringen. Bei dieser Sauerei (Verkauf der Bundeswohnungen(nicht nur die BUWOG)) sieht man das Netzwerk der ÖVP. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat den größten Anteil(ca 25tausend Wohnungen) erworben. Das Verfahren gegen die RlB Oberösterreich wurde bereits vor 10 Jahren eingestellt(ÖVP Justizminister), das Verfahren gegen Grasser usw läuft noch immer, kein Ende abzusehen. In der Öffentlichkeit wird immer nur von einer BUWOG - Affäre gesprochen,auch von den sogenannten Unabhängigen ORF, Krone und KLEINE. Es gilt für das sämtliche Vorerwähnte die Unschuldsvermutung.

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