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"Überproduktion hausgeamcht"Protest des Bauernbundes stößt bei IG-Milch auf Unverständnis

Halbmayr: "Als die IG-Milch 2006 mit 'A faire Milch' auf den Markt kam, hat uns Spar eine faire Chance gegeben, das Projekt umzusetzen."

© APA/AFP/Joe Klamar
 

Der geplante Protest des Bauernbundes gegen die Milchpreise von Spar stößt bei der IG-Milch auf Unverständnis. "Die Geißeln der Landwirtschaft, nicht nur im Milchbereich, sind die von Produzenten selber verursachten Überschüsse und die dadurch notwendigen Exporte zu Dumpingpreisen", so die Interessensgemeinschaft Milch. Sie bezeichnet den Protest als "kontraproduktiv".

Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch, hofft, dass der Protest in keinem Zusammenhang mit den bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahlen steht. "Es zeigt aber auch, dass im Milchbereich mit der Monopolstellung der Genossenschaften, deren Sitz in der Landwirtschaftskammer und der Dominanz des Bauernbundes ein besonders eigenartiges Verhältnis herrscht, das die wahren Marktgegebenheiten nicht widerspiegelt", so Grünzweil.

Und Ernst Halbmayr, verantwortlich für die Marke A faire Milch, ergänzte am Dienstag in einer Aussendung: "Als die IG-Milch 2006 mit 'A faire Milch' auf den Markt kam, hat uns Spar eine faire Chance gegeben, das Projekt umzusetzen. Im Gegensatz dazu wurde das Projekt vom österreichischen Bauernbund systematisch bekämpft. Bäuerinnen und Bauern, die sich für A faire Milch engagiert haben, bekamen Probleme mit ihren Molkereien."

Kommentare (2)

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paul.lang
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Heimische Lantwirtschaft

Wenn Österreich die Produktion runterfährt, was bei diesen Preisen nicht möglich ist. Holt sich der Handel einfach die Produkte von anderen Ländern, die nur darauf warten uns zu überschwemmen. Was soll also so ein unseriöser Bericht? Wir wollen doch heimische Landwirtschaft mit kurzen Transportwegen. Nur Werbung machen mit Bergbauern ist zu wenig.

paul.lang
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4
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Deshalb gibt es die IG Milch auch nicht mehr

Deshalb gibts die IG Milch auch nicht mehr, weil Spar so fair ist 😂😂😂😂😂
Einen Cent für Molkerei und Bauern zusammen ist für Spar unmöglich bei 350 Mio. Gewinn obwohl dieser Cent an den Konsumenten weitergegeben wird, die heimischen Bauern gerne unterstützen.
Hofer und Rewe hätten diese kleine Unterstützung den Bauern zugestanden!