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Equal Pay DayFrauen verdienen um 15,2 Prozent weniger als Männer

Der Ruf nach Maßnahmen zum Schließen der Einkommensschere steigt. Frauen verdienen laut Berechnungen des Frauennetzwerks Business and Professional Women durchschnittlich 15,2 Prozent weniger als Männer.

Frauen verdienen für gleiche Arbeit noch immer sehr oft weniger als Männer © sellingpix - Fotolia
 

Anlässlich des heutigen Equal Pay Days haben sich Politikerinnen aller Parteien mit frauenpolitischen Forderungen zu Wort gemeldet. Sie kritisieren, dass nach wie vor große Unterschiede zwischen den Einkommen von Frauen und Männern bestehen.

"Der Equal Pay Day macht darauf aufmerksam, dass Frauen noch immer um 15,2 Prozent weniger verdienen als Männer. Das darf nicht sein und wir müssen gesamtgesellschaftlich alles daran setzen, diese Unterschiede zu beseitigen und die Einkommensschere zu schließen", wurden Frauenministerin Susanne Raab und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) in einer gemeinsamen Aussendung am Dienstag zitiert. Sie verwiesen darauf, dass die Bundesregierung die Einkommensberichte besser zugänglich machen und ein Equal-Pay-Siegel für Unternehmen einführen will.

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit

"Die Themen gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen in jedem Alter und damit verbunden auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen ganz oben auf unserer Agenda", versicherte ÖVP-Frauensprecherin Elisabeth Pfurtscheller. Die Präsidentin des ÖVP-Seniorenbunds, Ingrid Korosec, forderte im Rahmen eines breit angelegten Aktionsplans stärkere Aufklärung von Frauen über die Folgen von Teilzeitarbeit sowie eine Förderung ihres beruflichen Wiedereinstiegs.

Auch die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, betonte in einer Aussendung, dass Maßnahmen für Einkommensgerechtigkeit zügig umgesetzt werden müssten. "Denn weniger Lohn für Frauen und die daraus resultierenden ökonomischen Nachteile begleiten Frauen ihr Leben lang und führen nicht selten in die Altersarmut. Die für die Umsetzung der Maßnahmen zuständigen MinisterInnen können sich auf meine Unterstützung verlassen", so Disoski.

Die zentralen Forderungen

"Wir müssen die Lohnschere endlich schließen", stellte auch SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek fest. Zentrale Forderungen der SPÖ seien ein kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, Arbeitszeitverkürzung, eine bessere Bezahlung von frauentypischen Branchen und ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen und kostenfreien Kinderbetreuungsplatz.

"Sanktionen und Zwang zur Lohntransparenz sind der einzige Weg, um die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen schneller zu schließen", zeigte sich Evelyn Regner, Vorsitzende des Ausschusses für Frauen und Gleichstellung im Europaparlament, überzeugt. Ein solcher Vorstoß müsse das Herzstück der neuen EU-Gleichbehandlungsstrategie sein.

Der heutige Equal Pay Day basiert auf Berechnungen des Frauennetzwerks Business and Professional Women (BPW). In Österreich werden zwei Tage der Lohngerechtigkeit begangen, was auf die Berechnungsmethode zurückzuführen ist. Neben dem Frühjahrstermin gibt es auch einen Tag im Herbst - in diesem Fall wird vom Jahresende "zurückgerechnet".

Laut Berechnungen der Unternehmensberatung Mercer liegt die bereinigte Lücke im Grundgehalt zwischen Männern und Frauen in Österreich durchschnittlich bei 6,6 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei betrage der Unterschied im Bereich der Facharbeiter und Spezialisten durchschnittlich 3,7 Prozent und steige mit zunehmendem Hierarchielevel an. Die unbereinigte Lücke, mit auf Vollzeit hochgerechneten Werten ungeachtet der Position im Unternehmen, liege demnach bei 17 Prozent. Die Mercer-Analyse basiert auf Lohn- und Gehaltsdaten von über 215 Unternehmen mit Sitz oder Hauptsitz in Österreich, die 2019 am Mercer Total Remuneration Survey (TRS) teilgenommen haben.

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livius
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Gewerbeberechtigung entziehen?

Eventuell wäre das Entziehen einer Gewerbeberechtigung in jenen Fällen anzudenken, in denen Frauen für gleichwertige Arbeit weniger bezahlt bekommen als Männer.
Des Weiteren müsste die Teilzeit abgeschafft werden, weil es einfach nicht korrekt ist, die Beitragsgrundlage einer Teilzeitkraft mit jener einer Vollzeitkraft zu vergleichen.
Ebenso müsste das Regelpensionsalter für Frauen sofort auf 65 angehoben werden.
Mit diesen Maßnahmen würde man Equal Pay Day vergessen machen können.

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merch
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...

Solange ständig die Teilzeitarbeit der Frauen hineingerechnet wird, werden wir nie klare Ergebnisse haben....
In Betrieben mit Kollektivverträgen (und in Österreich haben wir die fast flächendeckend) werden alle Mitarbeiter entsprechend eingestuft.

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Hildegard11
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Und dass Frauen immer noch mit 60...

...in Pension gehen und Männer mit 62 auch noch bestraft werden?? Gleichheit!!

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ichbindermeinung
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Wehrpflicht/Zivildienstpflicht Frauen wegen der Diskriminierung der Männer

es wird Zeit, dass wegen der Diskriminierung der Männer die Wehrpflicht/Zivildienstpflicht für alle Frauen eingeführt wird; Dies sollte mal juristisch geklärt werden

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