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Bagatellgrenze gefordert Wie Kassenbons die Müllberge wachsen lassen

Die Vertreter von Gastronomie und Trafiken in der Kärntner Wirtschaftskammer fordern zur Eindämmung der Kassenbelegsflut die Einführung einer Bagatellgrenze von 20 Euro. Dadurch könnten alleine in Kärnten 1,8 der 2,6 Millionen Belege eingespart werden, die monatlich ausgedruckt werden.

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Belegerteilungspflicht
70 Prozent der Konsumationen liegen unter 20 Euro, sagt die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Kärnten © Walter Fritz
 

In 3462 Kärntner Gastronomiebetrieben werden im Schnitt 86.550 zahlende Gäste pro Tag bewirtet. Für die Gastwirte bedeutet das monatlich rund 2,6 Millionen Kassenbelege, die ausgedruckt und den Kunden quasi in die Hand gedrückt werden müssen, rechnet Stefan Sternad, der Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer, vor. Belege, die von einem Großteil der Kunden dann liegen gelassen werden.

Kommentare (9)

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ronin1234
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Reaktion

Vor allem sind die Belege giftig die das Personal angreifen muß. Das wäre ein Fall für die AK. Das Personal muß vor den Giften geschützt werden wie durch den Zigarettenrauch.

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tenke
1
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Es gibt auch Drucker mit

NORMALEM PAPIER.
Für jene Gastwirte, denen ihr Personal am Herzen liegt.

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zyni
4
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Sehr schlau.....

der Umwelt zuliebe 😏.
Ich wäre für eine Belegannahmepflicht. Bekomme immer öfter Konsumationübersichten anstatt Rechnungen.

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VH7F
9
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Irgendwie muss die geringfügig angemeldete Serviererin

auch auf ihr Vollzeitgehalt kommen. 😉

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Mein Graz
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"Bagatellgrenze von 20 Euro"

20 € sind eine Bagatelle? Wie abgehoben ist das denn?
Und das Ganze unter dem Deckmäntelchen von "Klima" laufen zu lassen ist eine Frechheit.
Die sollen doch ehrlich dazu stehen: es geht ihnen nicht ums Klima. Es geht um Kosteneinsparungen und um Gewinnmaximierung. Es geht bei manchen - möglicherweise, denn es gilt die USV - darum, "Kleingeld" an der Finanz vorbei zu schleusen.
Ginge es ihnen tatsächlich um die Umwelt gäbe es sicherlich Vorschläge, wie man das Ausdrucken der Rechnung vermeiden könnte, etwa die Rechnung über eine App aufs Handy o.ä.

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tenke
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Viele kleine Beträge machen auch Mist.

Eine Bagatellgrenze ist eine Frechheit.
Zur Steuerumgehung den Klimawandel vorzuschieben noch viel mehr.

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eston
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Die Ausgabenseite des Staates

möge ebenso genau kontrolliert, wie jene, die die Steuertöpfe füllen.

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hakre
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!

noch dazu, dass diese Zettel Sondermüll sind

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archiv
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19
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Die größte Firma Österreichs, die Firma "Schwarz" ...


... kämpft um eine Lockerung bei der Rechnungslegung ....

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