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Minus von 168 Millionen EuroSpotify bezahlt gesteigerte Nutzerzahlen mit hohem Verlust

Zurzeit setzen um 31 Prozent mehr Spotify-Nutzer auf den Streaming-Dienst als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig wachsen auch die Verluste kräftig an.

Spotify-Boss Daniel Ek
Spotify-Boss Daniel Ek © Spotify
 

Der Musikstreaming-Marktführer Spotify hat im Jahr 2019 trotz Konkurrenz von Apple und Amazon noch mehr Nutzer gewonnen als geplant. Auch die Zahl der kostenpflichtigen Premium-Abos legte weiter zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Trotz steigender Umsätze steckt Spotify allerdings weiter tief in den roten Zahlen.

Der Nettoverlust fiel mit 186 Millionen US-Dollar (168 Millionen Euro) sogar mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr.

Im vierten Quartal kam Spotify auf 271 Millionen monatlich aktive Zuhörer und übertraf damit sein erst im Herbst angehobenes Ziel von bis zu 270 Millionen leicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Zuwachs von 31 Prozent. Die meisten Spotify-Nutzer greifen nach wie vor auf die Gratis-Version des Dienstes mit Werbung und einem eingeschränkten Funktionsumfang zu.

Die Zahl der zahlenden Premium-Nutzer wuchs mit 29 Prozent auf 124 Millionen nicht ganz so stark, lag aber im oberen Bereich der Zielspanne. Im Vergleich zum dritten Quartal belief sich der Zuwachs hier auf 10 Prozent. Im ersten Quartal rechnet Spotify insgesamt mit Premium-Abonnenten in einer Bandbreite zwischen 126 und 131 Millionen und trifft damit die Schätzungen von 128 Millionen. Apple Music hat derzeit rund 60 Millionen zahlende Abonnenten, Amazon Music Unlimited wuchs zuletzt auf 55 Millionen Kunden.

Im Gesamtjahr steigerte Spotify seinen Umsatz zwar um fast 29 Prozent auf 6,76 Milliarden Dollar. Gestiegene Kosten vor allem für Marketing und Entwicklung ließen den operativen Verlust allerdings von 43 auf 73 Millionen Dollar steigen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen zudem von einer Steuergutschrift profitiert, während es diesmal Steuern bezahlen musste. So musste Spotify besonders in Schweden zusätzliche Steuern für die Ausgabe von Aktien an die Belegschaft bezahlen, weil sich der Aktienkurs in 2019 positiv entwickelt hatte.

Im laufenden Jahr will Spotify die Zahl der monatlich aktive Zuhörer auf 328 bis 348 Millionen steigern, darunter bis zu 153 zahlende Abonnenten. Trotz des geplanten Umsatzwachstums erwartet das Unternehmen für das Jahr 2020 sogar einen noch höheren Verlust von bis zu 250 Millionen Euro. "2020 wird ein Investitionsjahr", heißt es in dem Brief von Spotify an die Aktionäre.

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Miraculix11
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Unbedingt Aktien kaufen

Tesla machts vor. Je länger der Verlust dauert desto mehr Leute kaufen Aktien. Ist wie beim Roulett. Nachdem 10x rot gekommen ist wird auf schwarz gesetzt. Fakten & Statistik spielen keine Rolle mehr.

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Hazel15
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1
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Unbedingt Aktien kaufen

Ja, dann machen Sie das. Ihrem Fachwissen nach, müßten Sie schon reich sein. Und Tesla mit Spotify zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen.

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