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EnergiekostenÜber 35.500 Steirer wechselten ihren Strom- oder Gasanbieter

Die Zahl der Wechselkunden bei Strom und Gas steigt. Vor allem beim Gas gibt es große Preisunterschiede.

Das Wechseln des Stromanbieters kann bis zu 180 Euro im Jahr bringen
Das Wechseln des Stromanbieters kann bis zu 180 Euro im Jahr bringen © Stockfotos-MG - Fotolia
 

Immer mehr Strom- und Gaskunden aus der Steiermark wechseln ihren Anbieter. Von Jänner bis September gab es insgesamt 35.567 neue Energielieferanten-Verträge, wie die Regulierungsbehörde E-Conrol berichtet. Die überwiegende Mehrheit - 32.508 Kunden - suchte nach einem neuen Stromanbieter. 3059 Kunden wechselten den Gas-Anbieter. "Das sind um 6.000 Wechsel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und entspricht einer Wechselrate von 3,4 Prozent bei Strom und 4,5 Prozent bei Gas", erläutert der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch die Zahlen.

Auch Österreichweit stieg die Zahl der Wechselkunden. 273.264 Strom- und Gaskundinnen und -kunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben in den ersten neun Monaten 2019 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt.

Preise steigen

"Seit Anfang 2019 haben mehr als 40 regionale und alternative Lieferanten Strom- und Gaspreiserhöhungen durchgeführt. Umso mehr lohnt es sich, Vergleiche anzustellen, um Preiserhöhungen durch einen Wechsel des Lieferanten abfedern zu können", rät Urbantschitsch.

Derzeit spart sich ein durchschnittlicher Haushalt in der Steiermark mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden Strom im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt knapp 180 Euro und knapp 90 Euro ohne Neukundenrabatt. Bei Gas beträgt die Ersparnis bei einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 Kilowattstunden im Jahr knapp 350 Euro inklusive Neukundenrabatt und knapp 140 Euro ohne Neukundenrabatt.

Heizsaison

Der Wetterumschwung kurz vor Allerheiligen hat es deutlich gemacht, dass die kalte Jahreszeit vor der Türe steht. "Das Heizen ist ein wesentlicher Bestandteil bei den Haushaltsausgaben. Immerhin geben Haushalte im Durchschnitt mehr als acht Prozent des Haushaltseinkommens für Energie aus. Heiz- und Stromkosten sind für viele noch immer ein unterschätztes Thema", erläutert der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer. "Nur die wenigsten sind sich darüber im Klaren, dass eine Heizsaison rund 1.000 Euro verschlingen kann – in etwa der gleiche Wert, den man jährlich an Benzin oder Diesel verfährt."

Dementsprechend rät die E-Control, sich zu informieren und die vorhandenen Informations- und Vergleichstools zu nutzen. Die E-Control bietet dafür einen Tarifkalkulator an.

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