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DatenpanneFacebook lud E-Mail-Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch

Das Netzwerk griff auf Mail-Konten von neuen Mitgliedern zu und sammelte deren Kontakte. Facebook beharrt darauf, die Daten mit niemandem geteilt zu haben.

Nächste Datenpanne für Facebook-Boss Mark Zuckerberg
Nächste Datenpanne für Facebook-Boss Mark Zuckerberg © APA/AFP/JOSH EDELSON
 

Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei im März entdeckt worden, wie Facebook am Donnerstag bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

Über den neuen Fehler hatte zunächst der US-Blog "Business Insider" berichtet. Demnach ploppte beim Eingeben des E-Mail-Passworts eine Nachricht auf. Dort stand, das Netzwerk importiere die Kontakte des Nutzers. Um Erlaubnis fragte Facebook nicht. Facebook hatte die Möglichkeit, auf diese Weise das E-Mail-Konto zu bestätigen, jüngst nach Kritik von Datenschutz-Experten abgeschafft.

Dem Facebook-Konzern waren in den vergangenen Jahren mehrere Datenschutz-Pannen unterlaufen. Unter anderem hatten mehrere Millionen Nutzer ihre Beiträge möglicherweise ungewollt mit der ganzen Welt geteilt statt nur mit Freunden.

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