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TestberichtWie lichtscheu Huaweis Premium-Smartphone P30 Pro wirklich ist

Mit dem neuen Premium-Smartphone will Huawei die Nacht zum Tag machen. Wir haben das Gerät in Paris getestet.

Richard Yu bei der Präsentation des P30 Pro
Richard Yu bei der Präsentation des P30 Pro © APA
 

Das massive Vorgehen der USA gegen Huawei hat einem Top-Manager des chinesischen Konzern zufolge bisher wenig Auswirkungen auf dessen  Umsatz. Der Umsatz sei in den ersten zwei Monaten 2019 um 36 Prozent gestiegen, lässt Huawei-Vizechef Eric Xu die Nachrichtenagentur Reuters wissen.

Weiter anfachen soll das Geschäft nun die neue P30-Smartphone-Serie. Wie berichtet, hat Huawei am Dienstag in Paris diesbezügliche Details präsentiert. Schon während der Show war klar: das größte Augenmerk gilt dem neuen Kamerasystem. Vor allem jenem, das beim großen P30 Pro verbaut wird.

Dieses besteht nämlich aus einer 40-Megapixel-Hauptkamera mit so genanntem "SuperSpectrum-Sensor", einer 20-Megapixel-Weitwinkelkamera, einer 8-Megapixel-Telefotokamera und einer 3D-Kamera mit Time-of-flight-Technologie. So weit so technisch.

Testbilder & Aufnahmedaten:

Fotowalk: Das Huawei P30 Pro im Test

ISO: 250; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 320; S: 1/33 s; F: 1,60 ("Foto"-Modus)

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ISO: 160; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 320; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 250; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 250; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 250; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 320; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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Der Hybridzoom (zehnfach) im Nachttest.
ISO: 320; S: 6,00 s; F: 3,40 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 160; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

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ISO: 500; S: 6,00 s; F: 1,60 ("Nacht"-Modus)

Zottler
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Beim Praxistest, offiziell in den heimischen Handel kommen die Geräte ab 29. März, zeigt sich schnell die Kraft der Kameras. Selbst bei sehr geringer Beleuchtung entstehen Bilder mit starken Farben. Federführend verantwortlich für die hohe Lichtempfindlichkeit soll der Sensor der Hauptkamera sein. Dieser ist mit einem "RYBY-Filter" versehen, der blaue und gelbe Pixel kombiniert, um grüne Farbe herauszubekommen. Diese Anordnung soll laut Huawei mehr Licht einfangen, ohne die Bildqualität zu verschlechtern.

Um als Nutzer kaum was falsch machen zu können, bietet der chinesische Konzern eine halb-automatisierte "Nacht"-Option mit - voreingestellt - bis zu sechs Sekunden Belichtungszeit an.   

Von der Konkurrenz will sich Huawei auch durch die Linsenanordnung am P30 Pro abehben. Diese soll einen fünffachen optischen und zehnfachen hybriden Zoom ermöglichen. In der Praxis gestalten sich die so erzielten Ergebnisse recht unterschiedlich: Einigen guten Bildern stehen zahlreiche überbelichtete und unscharfe gegenüber.

Abstriche beim OLED-Display

Die zusätzliche Ultraweitwinkellinse zeigt bei größeren Objekten ihre volle Stärke, für Nahaufnahmen bietet Huawei eine Supermakro-Funktion. Aktiviert wird diese vom Smartphone automatisch, wenn man sich einem Gegenstand besonders weit annähert.

Kleine Abstriche muss Huawei übrigens beim OLED-Display der P30-Serie hinnehmen. Mit 2340 x 1080 Pixel liegt man bei der Auflösung hinter den Top-Produkten der Konkurrenz - möglicherweise zu tun hat das mit dem Produzenten. Dieser soll nämlich Samsung heißen.

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