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Fixe TarifeNeues Gesetz läutet Ende von Uber ein

Das Verkehrsministerium arbeitet an einem neuen Gesetz für Taxis. Mietwagenfahrer, wie jene von Uber, brauchen künftig eine Taxler-Ausbildung und die Tarife werden fixiert.

Uber-Fahrer brauchen bald einen Taxi-Schein
Uber-Fahrer brauchen bald einen Taxi-Schein © APA/Hans Punz
 

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) zeigte sich am Donnerstag zuversichtlich zum Verhandlungstand des "Gelegenheitsverkehrsgesetzes". "Der ausverhandelte Kompromiss bedeutet eine wesentliche Verbesserung für die Kunden und die Schaffung eines modernen digitalen Mobilitätsangebots für die Menschen in Österreich", so Hofer in einer Pressaussendung.

Das Gesetz, das die Rahmenbedingungen der Taxi- und Mietwagenlenker (darunter fällt auch Uber) regeln soll, wird seit Monaten verhandelt und soll noch vor diesem Sommer ins Parlament kommen.

Nach derzeitigem Stand sollen Taxis und Mietwagenanbieter in ein Einheitsgewerbe zusammengefasst werden. Mietwagenlenker sollen künftig ebenfalls eine Ausbildung absolvieren müssen. Für die Prüfung soll es eine Übergangsfrist geben. Außerdem sollen es fixe Tarife geben, die Tarifbestimmungen transparenter gestaltet und je nach Region unterschiedlich gestaffelt werden. Eine freie Preisbildung, wie bei Uber üblich, gibt es dann nicht mehr.

Kommentare (5)

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mundms
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Nach dem Plastiksackerlverbot

Kommt nun eine weitere positive Nachricht aus der ansonsten völlig katastrophalen Regierung. Endlich sorgt man dafür, dass für alle, die Personenbeförderung betreiben, auch die gleichen Regeln für dieses Gewerbe gelten. Wäre eigentlich ja schon bisher möglich gewesen, aber die Grauzone wurde schamlos ausgenutzt. Und die Jammerer, die sich über angemessene Preise aufregen, mögen sich eine ähnliche Situation in ihrer eigenen Branche vorstellen, mit einem Konkurrenten, der sich an absolut keine Regeln hält. Kein besonders schöner Gedanke, oder? Und kommt nicht mit den Geschichten, wo ihr von irgendwelchen Taxlern übers Ohr gehauen wurdet, das passiert auch bei uber und ist nicht gutzuheißen. Ändert aber nichts daran, dass sich alle Gewerbetreibenden an dieselben Regeln halten müssen. Ausbildung, Versicherungen, Wartung und Steuern kosten Geld. Und nur weil sich das eine oder andere davon nicht auf der Ausgabenliste von Uber befindet, konnten Dumpingpreise verlangt werden. Nicht weil sie so viel netter zur Kundschaft sind.

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anmerkungen
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Pefekter Vergleich

Der Kommentar passt genau zu denen die alles reguliert haben wollen und aber auch die Digitalisierung fordern. Plastiksackerlverbot ein Zeichen der Regierung, dass sie nur die Meinung der Kronen Zeitung hat und nicht darüber nachdenkt warum sie was macht, wir machens halt weil es die wollen die am lautesten schreien.

Die Gesetze so richten, das wir weiter Umweltverschmutzung von Taxlern haben die keine Planung über Computer haben, um Kilometer zu sparen und günstiger zu werden. Hauptsache wir schützen sie mit Verbote und lassen keine Möglichkeiten aufkommen um die Umwelt zu schützen und effektiver zu arbeiten.

Bravo diese neue junge Regierung die wissen wie die Welt in Zukunft funktioniert.

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mundms
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Ihr Kommentar beweist

dass Sie keine Ahnung haben, wie moderne (und so läuft es nun mal in Graz) Fahrtenvermittlung im Taxigewerbe aussieht. Und was durch Preisdumping sicher nicht besser wird ist beispielsweise der ab 1.2. geltende Mindestlohn für Taxilenker in der Höhe von 1285.- brutto. Für wie wenig sollen denn Menschen arbeiten, damit andere billiger wohin kommen?

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Hildegard11
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Uber

Diese Schwarzfahrerbande braucht auch nicht gefördert zu werden!!!

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scionescio
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"Der ausverhandelte Kompromiss bedeutet eine wesentliche Verbesserung für die Kunden"

Da bleibt mir aber die Spucke weg - Uber wird als Konkurenz ausgeschaltet und die Kunden dürfen wieder für die gleiche Leistung bei schlechterem Service höhere Preise bezahlen ... diesen Kniefall vor der Taxilobby zulasten der Kunden als Verbesserung zu verkaufen, kann auch nur dem berufsunfähigem Privatpiloten und Mountainbiker einfallen!

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