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Nach Aus für A380Österreichischer Zulieferer FACC mit Gewinnwarnung

Die Entscheidung von Flugzeugbauer Airbus, das Riesenmodell A380 nicht mehr zu bauen, hat weitreichende Folgen. Auch für österreichische Unternehmen.

Die Produktion des Airbus A380 wird eingestellt
Die Produktion des Airbus A380 wird eingestellt © AP
 

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat nach dem Aus für die Produktion des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 eine Gewinnwarnung abgesetzt. Konkret senkt das Unternehmen wegen eines daraus entstehenden negativen Einmaleffekts seinen Ausblick für das operative Ergebnis (Ebit) im Geschäftsjahr 2018/19 um 12 auf rund 40 Millionen Euro, teilte FACC am Donnerstagnachmittag mit.

Ein Stellenabbau ist bei FACC aber nicht geplant, hieß es auf APA-Anfrage. Ab 2021 erwartet FACC zudem nur geringfügige Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung. Die Aktie des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferer hat am Donnerstagnachmittag mit deutlichen Kursverlusten auf die  Gewinnwarnung reagiert.

Letzter A380 kommt im Jahr 2021

Gegen 16.00 Uhr sackten die FACC-Titel an der Wiener Börse um 4,5 Prozent auf 15,20 Euro ab. Der Gesamtmarkt repräsentiert durch den ATX tendierte mit minus 0,9 Prozent.

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus wird die A380-Produktion einstellen. Die letzte Auslieferung ist für das Jahr 2021 geplant.

 

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