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Kärntner Projekt Wie Roboter künftig zu "Arbeitskollegen" werden

Universität Klagenfurt, FH Kärnten und Joanneum Research arbeiten gemeinsam an Sensoren, welche die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter verbessern und sicherer gestalten sollen.

Mithilfe von Handzeichen soll eine intuitive Interaktion mit dem Roboter möglich sein © Joanneum
 

Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern verbessern und sicherer gestalten – das ist das zentrale Thema des Projektes "CapSize". Kärntner Forscher entwickeln hier neuartige Sensoren für kollaborative Roboter und damit für einen "Mensch-Roboter-Arbeitsbereich", in dem man sicher mit einem Roboter interagieren kann, so Hubert Zangl vom Institut für Intelligente Systemtechnologien der Universität Klagenfurt.

Das Besondere an dem über drei Jahre laufenden Projekt ist auch die Kooperation von Fachhochschule Kärnten, Universität und dem Institut für Robotik und Mechatronik des Joanneum Research. Durch die Vernetzung und Bündelung der Kompetenzen dieser Kärntner Forschungseinrichtungen werden die Zukunftsbereiche Robotik, Sensorik und Mikroelektronik weiter verstärkt.

Das Projektteam: Johannes Sturm (FH Kärnten), Stephan Mühlbacher-Karrer (Joanneum), Hubert Zangl (Uni) Foto © Joanneum
Intelligente Produktionsprozesse werden in Kärntner Industrie- und Produktionsunternehmen eine wichtige Rolle für die Stärkung und Erhaltung des Standortes spielen. Und dadurch werde auch der Bedarf an Robotern steigen, die in einem mit dem Menschen geteilten Arbeitsumfeld eingesetzt werden können, und dabei keine Gefahr darstellen, sind sich die Projektleiter Hubert Zangl (Universität Klagenfurt), Stephan Mühlbacher-Karrer (Joanneum Research) und Johannes Sturm (FH Kärnten) einig.
"Es geht darum, dass die Roboter den Menschen Nutzen bringen sollen. Sie haben eine Reihe von Vorteilen, werden beispielsweise nicht müde, machen Dinge sehr genau", sagt Zangl. Was ihnen fehle, sei unter anderem die Kreativität, die dann der Mensch einbringe. Und auch bei gewissen mechanischen Fähigkeiten sei der Mensch überlegen. Es gehe bei der Entwicklung der neuen Sensoren, darum, die optimale Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Akzeptanz erhöhen

Kofinanziert wird das Projekt der drei Kärntner Forschungseinrichtungen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Wahrnehmungssensoren, die entwickelt werden, werden außerdem als Mensch-Roboter-Interface verwendet, um mithilfe von Handzeichen eine intuitive Interaktion mit dem Roboter zu ermöglichen. Damit soll, so die Projektleiter, die Akzeptanz der Roboter als zukünftige "Arbeitskollegen" erhöht werden.

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