Der große WagenWarum ein Tesla ins All geschossen wird

Elon Musk willam Dienstag einen Tesla-Roadster ins All schießen. Das Fahrzeug soll von der Riesen-Rakete "Falcon Heavy" transportiert werden, die vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus getestet werden soll.

Der Tesla ist schon in der Riesen-Rakete
Der Tesla ist schon in der Riesen-Rakete © AP
 

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Elon Musk will mit seinem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX am Dienstag ein E-Auto der Marke Tesla ins All schießen. Das Fahrzeug soll von der Riesen-Rakete "Falcon Heavy" transportiert werden, die SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus testen will.

Der Jungfernflug soll von derselben Abschussrampe aus gestartet werden wie einst die Apollo-Raumschiffe und später die Space-Shuttles. Die 70 Meter hohe "Falcon Heavy" kann laut SpaceX mit rund 60 Tonnen doppelt so viel Fracht ins Weltall mitnehmen wie die leistungsfähigste Lastenrakete, die momentan im Einsatz ist. In früheren Jahrzehnten hatten allerdings sowohl Amerikaner als auch Sowjets bereits größere Raketen im Einsatz.

Das System befindet sich erst im Anfangsstadium. SpaceX-Gründer Elon Musk räumte ein, es sei durchaus möglich, dass der Jungfernflug schief gehe. Später sollen unter anderem Weltraumtouristen mit der "Falcon Heavy" ins All transportiert werden. Irgendwann soll die Rakete bis zum Mars fliegen.

Musk ist mit seiner Super-Rakete bereits fünf Jahre im zeitlichen Rückstand. Der erste Start war ursprünglich für 2013 geplant gewesen.

Kommentare (4)

Kommentieren
377pox7yc7z4davz12fsk9yp0wepzo1a
0
0
Lesenswert?

Damit wird man ihn auch den Rekordeintrag

ins Buch der Rekorde, dass ein Tesla das erste Auto im Weltall ist, nicht mehr nehmen können.

Statt teure Werbung schalten zu müssen, berichtet die Presse freiwillig. So genial.

Antworten
maschitz
2
5
Lesenswert?

Auto

Die sollen schauen das sie die Fahrzeuge auf die Straße bringen und nicht ins All schicken.Ein Hersteller der für mich als Blender auftritt.Vorkasse bei Fahrzeugbestellung und täglichen Millionenverlust weil nicht einmal 5% der geplanten Tagesproduktion auf die Straße kommt und dann diese Spielchen.Die Frage ist wie lange kann dies gut gehen.

Antworten
Geerdeter Steirer
2
6
Lesenswert?

Jaja, Elon Musk

sollte mal danach trachten seine derzeitigen Baustellen, sprich Produktionsprobleme, Angemessene Gehälter seiner Arbeiterschaft usw. in den Griff zu bekommen, knistern tut es schon länger gewaltig, anscheinend werden die Medien großzügist honoriert für solch Aktionen und Berichte !

Antworten
scionescio
2
5
Lesenswert?

Unglaublich wie die Medien auf Musk reagieren ...

... über jeden Ablenkungsversuch vorm drohenden Debakel wird berichtet - gibt es nicht schon genug Müll im All?

Antworten