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Start-up-Festival Das Pioneers Festival biegt auf die Zielgerade

Start-ups im Scheinwerferlicht: In Wien biegt heute das Pioneers Festival auf die Zielgerade. Raiffeisen kündrigt indes an, künftig verstärkt in Jungunternehmen zu investieren.

Pioneers Festival
© Claudia Haase
 

Tag Zwei beim Pioneers Festival in Wien. Heute sprechen dort etwa  Andrew Chen von Uber oder Allesandro Dumini von Intel. Auch spannend: Chris Barton, Gründer des Musikerkennungs-Dienstes Shazam. Das gesamte Programm gibt's hier.

Dass die Start-up-Bewegung immer stärker in unterschiedlichste Branchen ausstrahlt, zeigte indes auch der erste Tag des Festivals.

So kündigte etwa die Raiffeisen Bank International (RBI) an, sich künftig verstärkt an Start-ups aus dem Finanzbereich beteiligen zu wollen. RBI-Chef Johann Strobl stellte das "Elevator Lab"-Programm vor. In der ersten Runde können fünf Fintechs jeweils bis zu 200.000 Euro von der RBI erhalten.

Raiffeisen sucht Fintechs

"Ich lade Sie ein, sich zu bewerben. Wir bieten großartige Unterstützung", warb Strobl auf der Start-up-Konferenz für Raiffeisen. Die Bank will mit innovativen Neugründungen aus den Bereichen Big Data Analytics, Filiale der Zukunft, Investment- und Trading-Technologie, Zahlungen und Transaktionen, Regulierungstechnologie und KMU-Finanzierung zusammenarbeiten.

Bewerben können sich Start-ups beim Raiffeisen "Finanz Lab" bis Ende Juli.

Spontaner Kanzlerbesuch

Auch Bundeskanzler Christian Kern hatte dem Wiener Festival am Donnerstagnachmittag überraschend einen Kurzbesuch abgestattet. Händeschütteln mit EU-Kommissar Andrus Ansip, kurzer Small-Talk mit Start-up-Gründern und ein Facebook-Live-Interview standen auf dem Programm. Im vergangenen Jahr hatte Kern noch eine Rede bei der Start-up-Konferenz gehalten.

"Es ist beeindruckend, welche neuen Produkte die Start-ups entwickelt haben", sagte Kern. Er lobte auch "die total optimistische Stimmung" am Pioneers Festival.

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