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European Youth Award

Pretty Streets: Navi-App zeigt "schönste Route"

Schnell von A nach B können viele Apps navigieren - an besonders vielen schönen Plätzen vorbei will "Pretty Streets" lotsen. Die Applikation ist dabei nur eines der kreativen Projekte, die nächste Woche in Graz Thema sein werden.

Französische App "Pretty Streets"
Französische App "Pretty Streets" © Pretty Streets
 

In der nächsten Woche wird Graz zum Zentrum der europäischen Jungunternehmer. Zahlreiche Firmengründer präsentieren ihre Projekte, wir stellen euch schon vor dem Start des European-Youth-Award-Festivals am 18. November die kreativsten Ideen vor.

Heute: Eine App für das Management der privaten Finanzen, eine Anwendung, mit deren Hilfe man gratis spenden kann, eine gänzlich neue Navi-Applikation und ein Exoskelett als medizinischer Hoffnungsträger. 

Feelix Financial App (Deutschland)

Mit der Applikation Feelix Financial sollen Nutzer die gesamten Haushaltsfinanzen auf einen Blick managen können - egal ob es um Versicherung, Geldanlage, Darlehensverträge oder Immobilen geht. 

Schnittstellen mit Produktanbietern wie Allianz oder HDI sollen Verbrauchern jederzeit Zugriff auf aktuelle Vertragsdaten und Dokumente bieten, für Datensicherheit sorgt eine 256-Bit-SSL-Verschlüsselung.

Die Jury des European Youth Award (EYA) hebt vor allem den finanziellen Bildungsauftrag hervor, den Feelix mit sich bringt. "Das Produkt (Feelix, Anm.) enthält viele wichtige Funktionen, die für junge Leute ansprechend sind. Es senkt die Hemmschwelle im Umgang mit Finanzprodukten."

Helperon (Italien)

Helperon ist eine Applikation, die profitorientierte Unternehmen mit Spendenwilligen zusammenbringt. Ein Unternehmen bietet online ein Werbe-Video, der Nutzer sieht sich dieses an. Für jede vollendete Ansicht spendet das Unternehmen einen bestimmten Betrag.

Die Nutzer sollen durch diese App auch in das breite Feld der Non-Profit-Organisationen, also jener Firmen, die Spenden empfangen, engeführt werden. Darin sieht die EYA-Jury einen besonderen Nutzen der Applikation. Auch soll sie in Folge anregen, sich "nicht nur online, sondern auch in der realen Welt" für Unterstützenswertes 

Pretty Streets (Frankreich)

Ein andere Form der Reiseplanung will die französische App Pretty Streets ermöglichen. Zum ersten Mal sollen Reiserouten nämlich nicht besonders kurz, sondern besonders schön sein. Der Nutzer gibt ein bestimmtes Zeitfenster bekannt, die Navigation sucht die "schönstmögliche Route" zwischen zwei Punkten A und B.

Die EYA-Jury lobt eine schon jetzt "sehr elegante Applikation". Im Kampf mit vergleichbaren Navigations-Apps würde vor allem der Hang zu den "schönen Dingen in den Städten" diese Anwendung einzigartig machen. 

UMRE (Ukraine)

UMRE steht für "Universal Medical Robotized Exoskeleton" und ist eines der ausgezeichneten EYA-Projekte im Segment "Healthy Life". Oberstes Ziel ist es, intuitive Technologien zu schaffen, die es Menschen mit Bewegungseinschränkungen ermöglicht, die betroffene Körpergegend gezielt anzusprechen.

Im Zentrum steht dabei ein so genanntes Exoskelett, also eine mechanische Stützstruktur, das "innerhalb von fünf Minuten" angelegt sein soll. Ein Gemisch aus Sensoren, Motoren, Steuerungselementen und ausgeklügelter Software soll für optimale Bewegungsabläufe sorgen.

Die EYA-Jury sieht den Prototypen als "hochentwickeltes, integrierte Produkt", das vor allem durch die Vielzahl potenzieller Zielgruppen (Menschen mit Behinderung, Verletzte, oder ältere Personen mit muskulären Problemen) zum Erfolgsmodell werden könnte.

 

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