Eine historische Note sollte die Vereinbarung zwischen dem US-amerikanisch-dänischen Elektroauto-Start-up Fisker und dem Auftragsfertiger Magna Steyr in Graz jedenfalls haben: Für Magna war es in der Fertigung der Einstieg in das Segment der sogenannten „New Entrants“, also der Neueinsteiger im Automobilmarkt. Die Ambitionen waren groß: Gut 40.000 Stück des „Fisker Ocean“ sollten pro Jahr in Graz gefertigt werden. Bisher waren es gerade einmal 10.000, die Produktion steht still – und Magna musste nach 450 Beschäftigten im Dezember nun noch einmal die Kündigung von bis zu 500 Mitarbeitern bekanntgeben.
Passiva von 1,34 Milliarden Euro
Wie US-Auto-Start-up Fisker zum größten steirischen Pleitefall werden konnte
Analyse.
Die Österreich-Gesellschaft des E-Autoherstellers Fisker – mit Sitz in Graz – ist insolvent. Mit 1,34 Milliarden Euro Passiva ist es die – rechnerisch – bisher größte steirische Pleite.
© AFP / Frederic J. Brown