Der negative Trend am steirischen Arbeitsmarkt hält an. „Flaute statt Frühjahrsbelebung“, heißt es in einer Aussendung des Arbeitsmarktservice (AMS) Steiermark. In Zahlen gegossen bedeutet der Befund, dass Ende April um 12,4 Prozent mehr Menschen ohne Job vorgemerkt waren, als vor einem Jahr. Inklusive der Schulungsteilnehmer liegt das Plus sogar bei 13,3 Prozent, in Summe haben zurzeit also 41.810 Steirerinnen und Steirer keinen Job. Nur in Oberösterreich fällt der Negativ-Trend zurzeit noch stärker aus. Dort legte die Zahl der arbeitslosen Menschen im Jahresabstand um 18,8 Prozent zu. Am anderen Ende der Skala steht Kärnten mit einem verhältnismäßig geringen Plus von 4,9 Prozent.
Plus 12,4 Prozent im April
Steirische Arbeitslosigkeit steigt stark, Magna-Effekt ab Sommer spürbar
41.810 Steirerinnen und Steirer sind – inklusive Schulungsteilnehmern – derzeit ohne Beschäftigung. Der Ausblick ist ebenfalls düster: Denn die Probleme im steirischen Automotivbereich, Stichwort Magna, „werden wir ab dem Sommer spüren“, sagt der steirische AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe.
© Stefan Pajman