„Der Sturm da draußen weht schon sehr stark“, betont Monika Cisar-Leibetseder. Die Generaldirektorin der Volksbank Steiermark (260 Beschäftigte) sieht ihr Haus dennoch gut für diese „stürmischen und anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Zeiten gerüstet“. Das hat in erster Linie mit der „sehr schönen Bilanz“ zu tun, die Cisar-Leibetseder und ihr Vorstandskollege Hannes Zwanzger für das Jahr 2023 vorgelegt haben. „Wir haben im Verbund auch turbulente Zeiten hinter uns, aber die abgeschlossene Restrukturierung hat uns stabiler gemacht und das Geschäftsmodell geschärft“, so der Tenor. Das bilde sich auch heuer in der Jahresbilanz der Volksbank Steiermark ab. Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zu 2022 von 26,78 auf 45,84 Millionen Euro gesteigert werden und stellt ebenso wie das auf 43,81 Millionen Euro nach oben geschraubte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen Höchstwert in der Historie dar. Hauptgrund dafür war der – wie in der gesamten Branche – massiv gewachsene Nettozinsertrag, der sich aufgrund der gestiegenen Zinsen von 45 auf 74,38 Millionen Euro erhöhte.